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Stille im Wald: Die Teilnehmer der Exkursion bei Hofsingelding lauschen den Vogellauten.

Waldexkursion mit Forstamt und Landesbund für Vogelschutz 

Zu Besuch in der Heimat von Habicht, Sperber & Co.

Etwa 20 Waldbesitzer und andere Interessierte folgten einer Einladung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Erding zu einer Waldexkursion zum Thema Greifvögel und Eulen.

Hofsingelding – Etwa 20 Waldbesitzer und andere Interessierte folgten einer Einladung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Erding zu einer Waldexkursion zum Thema Greifvögel und Eulen. Referent war Wilhelm Holzer vom Landesbund für Vogelschutz. Der Experte betreibt eine Greifvogelauffangstation im Kreis Freising, wo er die gefiederten Patienten aufnimmt und versorgt.

Wald und Waldränder sind wichtige Lebensräume für viele Greifvögel und Eulen, erklärt das AELF in einer Pressemitteilung. Waldbesitzer könnten durch Rücksichtnahme bei der Waldbewirtschaftung viel zur Erhaltung und Verbesserung dieser Lebensräume beitragen.

Insbesondere der Verzicht auf Hiebsmaßnahmen während der Brutzeiten – meist dauern diese von Mitte März bis Mitte Juni – und die Schonung von Horstbäumen kämen den seltenen Vögeln zugute.

Die Teilnehmer erfuhren von Holzer viel Wissenswertes über Habitate und die Biologie von Raubvögeln wie Habicht, Sperber und Rotmilan. Um die Tiere leichter zu erkennen, zeigte er Mauserfedern und ahmte die typischen Laute der wichtigsten Raubvögel nach. Vielleicht dadurch angeregt, ließ sich an diesem Nachmittag sogar ein echter Habicht im Originalton vernehmen.

Viele unterhaltsame und informative Geschichten aus Holzers 60-jähriger Erfahrung mit Greifvögeln rundeten die Führung bei Hofsingelding ab. Der Waldbesitzer und der zuständige Amtsförster beantworteten außerdem Fragen zur Geschichte und Bewirtschaftung des Waldbestands.  red

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