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Dank „glücklicher Fügung“ zum größeren Bauhof

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Der neue Bauhof von Walpertskirchen wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben: Bürgermeister Franz Hörmann (l.) dankte allen am Bau Beteiligten, Pater Slawo (r.) nahm die kirchliche Segnung vor.
Der neue Bauhof von Walpertskirchen wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben: Bürgermeister Franz Hörmann (l.) dankte allen am Bau Beteiligten, Pater Slawo (r.) nahm die kirchliche Segnung vor. © Vroni Vogel

Der neue Bauhof von Walpertskirchen an der Deutinger Straße wurde in einem kleinen Festakt im Freien eingeweiht. Mit der offiziellen Inbetriebnahme findet eine wechselvolle Geschichte ihr Ende.

Walpertskirchen – Bürgermeister Franz Hörmann blickte zurück: Ursprünglich sei es der Plan gewesen, den Bauhof auf Kirchengrund beim Feuerwehrhaus zu errichten. Nachdem man sich preislich nicht habe einigen können, habe man die Option erhalten, den Bauhof nicht weit davon entfernt auf Privatgrund zu errichten und noch dazu mehr Fläche zur Verfügung zu haben. Diese Chance nutzte die Kommune. Die Einigung mit der Familie Reicheneder sei eine „glückliche Fügung“ gewesen. Mit der Fläche von 3700 Quadratmetern habe man wesentlich mehr Möglichkeiten. „Das Grundstück ist hervorragend geeignet und fügt sich ein“, so Hörmann.

Bauhof Walpertskirchen: Hoher ökologischer Standard

Mit 1,9 Millionen Euro Gesamtkosten sei es zudem geglückt, „durchaus im Kostenrahmen“ zu bleiben, obwohl die erste Ausschreibungsphase mit zu hohen Kosten zunächst für ein „böses Erwachen“ gesorgt habe. Nach einem Stopp mit Neustart sei die angepeilte Investitionshöhe erreicht worden. Hörmann verwies auf den hohen ökologischen Standard mit E-Tankstelle, begrüntem Flachdach, Stromspeicher, Wärmepumpenheizung und ökologischer Ausgleichsfläche am Grundstück selbst.

Der Bürgermeister richtete Dankesworte an alle am Bau Beteiligten, darunter das Architekturbüro Lindner aus Wörth, die Firma Hasn-Bau aus Neuching als Generalunternehmer, die Familie Reicheneder und Bauhofleiter Josef Mayr, der seinen Ruhestand bis Jahresende verschoben habe und beim Neubau ein „großer Ideengeber“ gewesen sei. Hörmann lobte zudem die Arbeit von Verwaltung und Gemeinderat, der beteiligten Firmen, die meist aus dem Landkreis stammen, und das „tolle Team“ des Bauhofs.

Dankbar sei man auch für den nahezu reibungslosen Ablauf. Der Baubeginn war im März 2020 erfolgt, im Januar 2021 wurden die Hallenbereiche in Betrieb genommen und seit April der Rest der Einrichtung.  

Vroni Vogel

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