Viele Vereine feierten am gestrigen Sonntag mit dem Burschenverein Walpertskirchen dessen 110. Geburtstag. Zum Auftakt fand ein Festgottesdienst unter freiem Himmel statt.
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Viele Vereine feierten am gestrigen Sonntag mit dem Burschenverein Walpertskirchen dessen 110. Geburtstag. Zum Auftakt fand ein Festgottesdienst unter freiem Himmel statt.
Auftakt zur Festwoche in Walpertskirchen - die besten Bilder.
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Doppeljubiläum in Walpertskirchen: 110 Jahre Burschenverein 

Ein ganzes Dorf in Festlaune

Am Wochenende sind der Schützenverein Freischütz und der Walpertskirchener Burschenverein in ihre Festwoche zum Doppeljubiläum gestartet. Der gestrige Sonntag stand ganz im Zeichen des 110-jährigen Bestehens der Burschen.

Walpertskirchen– Es herrschte Bilderbuchwetter, als der Walpertskirchener Burschenverein am Festsonntag seine große Party zum 110. Geburtstag startete. Mit ihm feierten viele Burschenvereine aus dem Landkreis und darüber hinaus, die Burschengemeinschaft Pastetten als Paten, viele weitere Ortsvereine und freilich der Schützenverein Freischütz, der beim Doppeljubiläum sein 125-jähriges Bestehen begeht.

Eine große Festgemeinde versammelte sich auf dem Hartplatz bei der Schule zum feierlichen Gottesdienst. In seiner Predigt verlas Pater Slawo einen Text, den er von den Burschen bekommen hatte und mit den Zuhörern teilen wollte. Darin wurde die Vereinsgeschichte umrissen: „Die Männer der ersten Stunde sind heute alle um die 40 Jahre alt und halten dem Verein die Treue, wenngleich sie viel ruhiger geworden sind und die Lautstärke in den Hallen meiden.“

Ab dem Jahr 2011 habe es einen „spürbaren Generationswechsel“ gegeben. „Die Leute, die heute das Fest reißen, kamen mit einem Schwung weiterer Jugendlicher aus der Landjugend.“ Im Vorfeld der großen Feier habe der Verein einen starken Mitgliederzuwachs auf 120 Leute verzeichnet. Sie sind zwischen 18 und 50 Jahre alt und haben unterschiedliche Interessen. Für die einen sei das Waldfest in der Au mit seiner Natur und Gemütlichkeit der Favorit. Andere, vor allem die Jüngeren, könnten die jährliche Beach-Party gar nicht erwarten.

Wenn jetzt im Festzelt groß gefeiert wird, „dann schütteln die Alten den Kopf und hoffen, dass es nicht zu laut wird, dass nicht das Mittagessen herumfliegt und dass wenig Mobiliar zertrümmert wird. Da ist der Satan Alkohol präsent im Zelt, aber die Jungen müssen sich wohl austoben“, verlas Pater Slawo den humorigen Text, der mit einem Augenzwinkern geschrieben worden war.

Bei den großen Anstrengungen seien fast alle Walpertskirchener Vereine dabei. Es zeige sich hier das Schöne an der Dorfgemeinschaft – „eine Herausforderung gemeinsam anzupacken und noch Jahre später von einem gelungenen Fest erzählen zu können und die alten Bilder anzuschauen“.

Pater Slawo spannte vom Vereinsleben den Bogen zu Gott: „Wenn ihr euch nie im Verein trefft, nie miteinander feiert, dann kann das auch keine gute Beziehung untereinander werden. Genauso ist es mit Jesus. Wenn wir uns nie mit ihm treffen, wenn wir nie mit ihm feiern, dann kann das keine gute Beziehung zu Jesus werden.“ Doch alle dürften dem lebendigen und auferstandenen Jesus begegnen: „Wir brauchen eine gute Beziehung zu Jesus.“

Bürgermeister Franz Hörmann hatte als Schirmherr mit einem Doppelschlag bereits am Samstagabend den Bieranstich vorgenommen und damit die Festwoche offiziell eröffnet. Mit seinem Grußwort endete die sonntägliche Messe am Hartplatz. Darin bat Hörmann die Burschen augenzwinkernd, bitte das Zelt stehen zu lassen, weil man es nächste Woche noch brauche.

Dorthin ging es im Festzug zu den Klängen der Blaskapellen. Heute besucht CSU-Ministerpräsident Markus Söder Walpertskirchen. Er hält gegen 19 Uhr seine Ansprache.

Vroni Vogel

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