Der Braunvieh-Ochse Franz mit der Nummer 5 machte mit seinem Jockey Leonhard Huber das Rennen und bescherte so den beiden Walpertskirchener Festvereinen ein umjubeltes Heimspiel.
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Der Braunvieh-Ochse Franz mit der Nummer 5 machte mit seinem Jockey Leonhard Huber das Rennen und bescherte so den beiden Walpertskirchener Festvereinen ein umjubeltes Heimspiel.
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Doppeljubiläum in Walpertskirchen

Ochse Franz hat die Nase vorn

Der Sieger heißt Franz: Beim Ochsenrennen gestern in Walpertskirchen mit mehreren tausend Besuchern machte der Braunvieh-Bursche mit seinem Jockey Leonhard Huber das Rennen.

Walpertskirchen– Besitzer des Siegerochsens ist Leonhards Vater, der ortsansässige Metzger Christian Huber.

Der lauffreudige Ochse bescherte mit seinem Sieg den Festvereinen, dem Burschen-verein und dem Schützenverein Freischütz, ein umjubeltes Heimspiel. In mehreren Läufen hatte sich der Walpertskirchener Siegerochse für das Finale qualifiziert und war die 100-Meter-Bahn im flotten Ochsengalopp gelaufen.

Fünf Tiere hatten die Walpertskirchener Burschen für das Großereignis trainiert – darunter auch Franz. Insgesamt gingen 13 Ochsen an den Start. Man sah prächtige Tiere, rasante Läufe mit kühnen Reitern sowie gemächlich dahintrottende Ochsen, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließen. Einige wollten das Spektakel gar nicht mitmachen und waren schwer zu bewegen, die Ziellinie zu übertreten. Letztlich gaben die Tiere die Gangart vor. Unter den Gästen herrschte fröhliche Festtagsstimmung bei Bilderbuchwetter. Die Kommentatoren des Ochsenrennens waren Florian Mayr und Herbert Mair. Ein wachsames Auge auf das Geschehen hatten auch Tierschützer.

Man konnte Siegertipps abgeben, für die Gewinner gab’s attraktive Preise. Am späten Nachmittag fand die Siegerehrung statt. Was passiert jetzt mit den Ochsen? Diese bange Frage dürften sich einige gestellt haben. Wie man hörte, sucht Besitzer Leonhard Huber für seinen wackeren Franz einen Stall. Falls das glückt, könnte es zumindest für den milchkaffeebraunen Rennochsen ein Happy End geben. 

Vroni Vogel

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