Südlicher Landkreis

Erste Schritte – Pfarr- und Gemeindezentrum nimmt Formen an

Walpertskirchen – Die Gemeinde Walpertskirchen ergreift konkrete Schritte für ein gemeinsames Pfarr- und Gemeindezentrum in der Ortsmitte. In der jüngsten Gemeinderatssitzung gab das Ratsgremium einstimmig eine gemeinsame Machbarkeitsstudie von Kirche und Kommune in Auftrag.

Das Projekt soll federführend von der Kirchenverwaltung betreut werden. Die Gemeinde beteiligt sich an den Planungskosten mit 50 Prozent.

In der Machbarkeitsstudie sollen verschiedene Varianten aufgezeigt werden, wie das Gebäude ausgestaltet werden könnte. Zudem soll ein Finanzierungskonzept erstellt werden. Zur Begleitung des Planungsprozesses bildete man in der Sitzung einen Ausschuss, dem folgende Gemeinderatsmitglieder angehören: Bürgermeister Franz Hörmann (CSU), Vizebürgermeister Christian Büchlmann (FW), Kirchenpfleger und Gemeinderat Josef Renner (CSU), Rita Reichwein (SPD/Parteifreie) und Heidi Mayr (CSU). Außerdem soll noch ein Vertreter des Pfarrgemeinderats dem Ausschuss angehören.

In der Studie soll überdies untersucht werden, ob der Schützenverein Freischütz im geplanten Neubau eine Bleibe finden könnte. Der Verein hatte einen Antrag gestellt. Einbezogen werden soll bei dieser Frage auch das langjährige Vereinslokal, die Gastwirtschaft Büchlmann. In einem Nebengebäude haben die Schützen dort ihren Schießstand. Der Vertrag läuft 2017 aus. Hörmann sieht die Studie als ideale Möglichkeit, die „Schützenfrage“ zu beleuchten.

Kirchenpfleger Renner informierte, dass man für die Studie Angebote von drei Planern aus der Umgebung einholen will. Es soll ein Raum- und Nutzungskonzept sowie ein Konzept zur Finanzierung erstellt werden. Dabei soll geklärt werden, welche öffentlichen Fördermöglichkeiten es gibt. Ein weiterer Punkt ist die Aufteilung der Baukosten sowie die Ermittlung der Betriebskosten.

Nachdem sich vor drei Jahren bereits ein Arbeitskreis formiert hatte, um grundsätzliche Ideen für ein gemeinsames Pfarr- und Gemeindezentrum zu sammeln, gibt es bereits eine fundierte Basis. Das Brainstorming, in das auch ein Planungsbüro eingebunden war, wurde in einem Protokoll festgehalten. Im Herbst 2013 waren die Gespräche und Überlegungen im Arbeitskreis vorübergehend auf Eis gelegt worden. Als sich abzeichnete, dass die Machbarkeitsstudie umgesetzt wird, gab es im Sommer 2015 eine Infoveranstaltung.  vev

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