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Eine spannende Kräuterwanderung mit Mary Hötscher (l.) unternahmen die Kinder rund ums Walpertskirchener Sportheim. Das weitere Team (ab 2. v. l.): Michael Suchy, Kathi Staudinger, Heidi Mayr und Elfriede Scheiel. 

Ferienprogramm Walpertskirchen 

Pflanzen für Gaumen und Gesundheit

Aromatisierte Butter, Hustensaft und sogar ein Spray gegen kleine fliegende Plagegeister: Wie man das alles und noch vieles mehr aus heimischen Kräutern selbst herstellen kann, lernten die Kinder beim Walpertskirchener Ferienprogramm.

Walpertskirchen– Pflanzen für den Gaumen und die Gesundheit suchten die Kinder bei der Kräuterwanderung in Walpertskirchen, die Mary Hötscher kenntnisreich führte. Die Veranstaltung fand im Rahmen des gemeindlichen Ferienprogramms statt und wurde vom örtlichen Gartenbauverein organisiert.

Ausgerüstet mit Körbchen und Durstlöschern machte sich die Kindergruppe auf eine gut zweistündige Suche. Unter der fachkundigen Anleitung von Hötscher, die ihr Kräuterbestimmungsbuch mitgebracht hatte, lernten die Sammlerinnen und Sammler verschiedene Heilpflanzen kennen und erfuhren auch, für was sie verwendet werden können. „Das ist ein sehr spannendes Thema, das mich selbst in den Bann gezogen hat“, erzählte Hötscher. Es sei inzwischen ihr Steckenpferd geworden.

Die Walpertskirchenerin nimmt regelmäßig an Kräuterwanderungen teil und erweitert ihre eigenen Kenntnisse. Jetzt gab sie ihr Wissen an die Kinder weiter, die begeistert mitmachten und zum Schluss auch noch einige Rezepte mit nach Hause nehmen durften.

Es war überraschend, wie viele feine und hilfreiche Kräuter zu finden waren: Rotklee, Brennnesseln, Gänseblümchen, Ringelblumen, Löwenzahn, Breit- und Spitzwegerich, Schafgarbe und Kamille, die in der Kräuterapotheke Anwendung finden, sowie das blutstillende Hirtentäschel wurden eingesammelt.

Im Sportheim verwandelte sich der Raum der Tennisabteilung in eine aromatisch duftende Kräuterküche. Mit dem Betreuungsteam stellten die Kinder Kräuterbutter, -brötchen und -salz sowie Pesto und Nesseltopfen her. Das für diese Jahreszeit praktische „Stechmonsterspray“ aus Lavendelöl und Spitzwegerichwasser vertrieb mit seinem angenehmen Geruch die kleinen Blutsauger. Und was bitteschön ist denn Erdkammersirup? „Das ist ein Hustensaft“, wusste die neunjährige Annouck, und zwar beispielsweise aus Spitzwegerichblättern.

Unterstützt wurde Hötscher von den Frauen des Gartenbauvereins mit der Vorsitzenden Heidi Mayr, Kathi Staudinger und Elfriede Scheiel sowie Michael Suchy sen. von der Tennisabteilung.

Vroni Vogel

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