Immer in Bewegung war Zeno Hainzl.
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Immer in Bewegung war Zeno Hainzl.

Nachruf

Zeno Hainzl aus Hallnberg ist mit 82 Jahren verstorben

  • vonGerda Gebel
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Hilfsbereit und zupackend war Zeno Hainzl in jeder Lebenslage. Nun ist der beliebte Hallnberger plötzlich und unerwartet im Alter von 82 Jahren verstorben.

Hallnberg - Eine große Lücke hinterlässt Zeno Hainzl in seinem Stopselclub Hallnberg, dem er seit 1955 angehörte. „Er war die treue Seele unseres Vereins“, erklärt Helmut Kunert und würdigt das unermüdliche Engagement des ehemaligen Vereinsvorsitzenden, der für zahlreiche Sitzungen sein Stüberl zur Verfügung gestellt hatte. Besonders die Organisation der 32 internationalen Wandertage des Stopselclubs, an denen Hainzl entscheidend mitwirkte, brachten ihm eine Anerkennungsnadel in Silber für seine Verdienste um den Internationalen Volkssport Verband ein. Der reibungslose Ablauf bei der Verköstigung von tausenden Wanderern war dem engagierten Hallnberger zu verdanken.

Privat zog es ihn oft in die Berge

Auch privat zog es den begeisterten Wanderer oft in die Berge oder in den heimischen Wald. Arbeiten im Holz und Schwammerl suchen waren seine Freuden, die er auch an seine Kinder weitergab. Im Bekanntenkreis war oft seine Erfahrung in der Pilzbestimmung gefragt, denn der Zeno kannte sich bestens aus mit den Schwammerln.

Geboren in Hausmehring, wuchs Zeno Hainzl mit zwei jüngeren Schwestern in Hallnberg auf, wo er schon früh in der Landwirtschaft mithelfen musste. Nach seiner Ausbildung zum Maurer arbeitete er bis zum Eintritt in den Ruhestand bei der Erdinger Stiftungsbrauerei.

Über 50 Jahre verheiratet mit seiner Anneliese

Nach der Hochzeit mit seiner Anneliese, mit der er über 50 Jahre verheiratet war, machten die Söhne Zeno und Christian die Familie komplett. Die zupackende Unterstützung des Vaters war auch daheim gefragt, als er beim Aufbau der Schnitzerei seines Sohnes Zeno und beim Hausbau der Kinder tatkräftig mithalf.

Stets ein offenes Ohr hatte der Opa für seine fünf Enkelkinder, die er bei allerlei Bastelarbeiten unterstützte und Fahrdienste rund um die Uhr übernahm. Mit viel Freude bearbeitete der Hobbygärtner seinen Garten, in dem er neben Gemüse, Salat und Tomaten auch eine wahre Blütenpracht hervorbrachte.

Aufgeblüht ist er in Gesellschaft

Aufgeblüht wäre der Vater auch in Gesellschaft, sei es beim Kartenspielen am Stammtisch oder gemütlichen Zusammentreffen im eigenen Stüberl, erzählt sein Sohn Zeno. Daneben fand er noch Zeit für seine Walpertskirchener Schützen, bei denen er es mit seiner Treffsicherheit zum Schützenkönig brachte. Auch die örtliche Feuerwehr konnte auf die Unterstützung ihres langjährigen Mitglieds zählen. Seine Familie und die zahlreichen Vereinskameraden werden sich gerne an den hilfsbereiten und geselligen Hallnberger erinnern, der in seinem Heimatort viele Spuren, aber auch eine große Lücke hinterlassen hat.

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