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Neues Löschfahrzeug bis 2018

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In zwei Jahren soll die Feuerwehr Walpertskirchen mit ihrem neuen Löschfahrzeug zu den Einsätzen fahren. Ansonsten ist die Wehr gut ausgestattet.

Walpertskirchen – Dass die Feuerwehr Walpertskirchen ein neues Löschfahrzeug benötig, steht längst fest. Auch der Gemeinderat hat sich bereits damit beschäftigt. Nun ging es in der Sitzung um den Zeitplan, als man den Antrag der Feuerwehr auf ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) behandelte.

CSU-Gemeinderat und Feuerwehrkommandant Roland Röhling machte sich dafür stark, das Grundfahrzeug bis Ende 2018 zu besorgen. Der Grund: Bis zu diesem Zeitpunkt bekomme man noch einen Wagen mit der Abgasnorm Euro 5, und die neue Generation mit dem Euro 6-System, das dann den Markt bestimme, sei hinsichtlich der Wartung nicht unproblematisch. Der Gemeinderat nahm diesen Wunsch zur Kenntnis. Das Grundfahrzeug soll bis Ende 2018 gekauft werden. Der passgenaue Aufbau soll 2019 erworben werden.

Jetzt will man in den Beschaffungsprozess einsteigen. Über die interkommunale Zusammenarbeit will die Gemeinde zudem klären lassen, ob man weitere Fördermöglichkeiten ausschöpfen könne, wenn auch andere Gemeinden ein neues Fahrzeug bestellen sollten.

Der Ersatz für das 25 Jahre alte Löschfahrzeug LF 16 war denn auch Teil der Feuerwehrbedarfsplanung, die Kreisbrandinspektor Lorenz Huber im Gremium vorstellte. Dabei gab es keine großen Überraschungen für die Gemeinde. Hubers Fazit: Grundsätzlich sei die Wehr gut ausgestattet. Neben der Ersatzbeschaffung für das Löschfahrzeug wurde mit Blick auf die Außenbereiche zudem empfohlen, einen 1000 Meter langen Schlauch vorzusehen.

Für eventuelle Chemieunfälle sollen zum Eigenschutz Einweg-Schutzanzüge angeschafft werden, zumal Walpertskirchen an der Bahnstrecke liegt. Diese schlagen mit Kosten von rund 2500 Euro zu Buche.

Als vorteilhaft wertete es Kreisbrandinspektor Huber, dass Walpertskirchen nur eine Feuerwehr hat und man mit der Hörlkofener Wehr im nahen Nachbarort gut zusammenarbeite.

Vroni Vogel

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