Gemeinderat Walpertskirchen 

Schulküche wird aufgemöbelt

 Zeitgemäßer Umbau der Schulküche für die Essensversorgung von Kindern und Senioren soll voraussichtlich mindestens 30 000 Euro kosten.

Walpertskirchen – Zeitgemäßer Umbau der Schulküche für die Essensversorgung von Kindern und Senioren: In der Gemeinderatssitzung beschloss der Walpertskirchener Gemeinderat einstimmig diese Maßnahme, die voraussichtlich mindestens 30 000 Euro kosten soll. Die Kosten beziehen sich nur auf die Küchenausstattung ohne Bodenerneuerung und Einbau einer Trockenmauer.

Als Basis für die Grundsatzentscheidung diente eine Umfrage, die ermittelte, wie zufrieden die Kunden mit dem Essensangebot sind. Gefragt wurde unter anderem, wie wichtig es den Kunden ist, dass die Speisen frisch zubereitet und beim lokalen Versorger am Ort eingekauft werden. Es gab zudem Fragen zum Preis-Leistungsverhältnis, zur Qualität der Speisen, zur Freundlichkeit des Personals und zur Essensmenge.

Überwiegend wurden die Fragen sehr positiv beantwortet. Die Ergebnisse seien „äußerst erfreulich“, kommentierte Gemeinderat Peter Kazmierczak (SPD). Bürgermeister Franz Hörmann (CSU) meinte: „Wir können durchaus zufrieden sein.“

Kinder der Krippe, des Kindergartens und der Schule sowie Senioren nehmen das Essensangebot in Anspruch. Auch der Umfragerücklauf sei „sehr, sehr gut“ gewesen, so Hörmann. Im Kindergarten und der Krippe habe man 44 Umfragen verteilt und 25 zurückbekommen (Beteiligung: 57 Prozent). Von den 35 Umfragebogen in der Schule seien 29 zurückgekommen (83 Prozent). 78 Prozent der befragten Senioren beteiligten sich ebenfalls.

Die Küche soll nun mit einer Profi-Spülmaschine und einem neuen Ofen sowie zwei Arbeitstischen samt Wärmeschrank bestückt werden. Außerdem will man den Fußboden erneuern und eine Trockenmauer vor der Spülkombination errichten. Man habe die Ausstattung mit dem Küchenpersonal abgesprochen und einen Großküchentechniker eingeschaltet, informierte der Gemeindechef. Der Umbau soll in den Sommerferien erfolgen.

Weiter gab das Ratsgremium grünes Licht für die zweite Stufe des Breitbandausbaus, die Verwaltungsbeamtin Maria Gaigl vorstellte. Ziel sei es, flächendeckend alle unterversorgten Bereiche mit schnellem Internet zu versehen. Das günstigste Angebot liege bei 584 000 Euro. 80 Prozent der Kosten könnten über einen Staatszuschuss finanziert werden, sodass die Gemeinde noch 117 000 Euro zu zahlen habe. Die Erschließung erfolge mit der neuesten Technik – „Glasfaser bis ins Haus“, sagte Gaigl. Nach diesem Ausbauschritt sei der komplette Gemeindebereich erschlossen.

Neues gab es auch zum geplanten Gewerbegebiet in Ringelsdorf. Die Erschließungsarbeiten haben begonnen und sollen bis Herbst fertig sein, sodass die Parzellen bebaut werden können. Der Breitbandausbau fürs Gewerbegebiet in Ringelsdorf dürfte im Zuge der Erschließung erfolgen. Vroni Vogel

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