Die Mitglieder des Walpertskirchener Gemeinderats beim Ortstermin am kommunalen Geschosswohnungsbau
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Zu einem einstimmigen Ergebnis im Walpertskirchener Gemeinderat führte ein Ortstermin mit Farbtafeln. Die Fassade des kommunalen Geschosswohnungsbaus soll, wie vom Architekturbüro X3 vorgeschlagen, in Grau-Weiß gestrichen werden.

Nach Diskussion: Farbkonzept für Geschosswohnungsbau steht

Gemeinderat stimmt für Grau-Weiß

Lange war diskutiert worden, jetzt hat sich der Walpertskirchener Gemeinderat entschieden: Die Fassade des kommunalen Geschosswohnungsbaus soll so gestrichen werden, wie vom Architekten vorgeschlagen - in Grau und Weiß.

Walpertskirchen – Einstimmiges Votum für den Architektenvorschlag zum Fassadenanstrich: Der Walpertskirchener Gemeinderat hat sich zum Ortstermin am Rohbau des kommunalen Geschosswohnungsbaus getroffen und mit Planer Markus Steffelbauer das Farbkonzept anhand von Bemusterungen erneut durchgesprochen. Danach votierten die Anwesenden einmütig für Grau kombiniert mit Weiß.

Diese Farbgestaltung für die Fassade war vom Architekturbüro X3 ausgewählt und in der vorausgegangenen Gemeinderatssitzung kontrovers diskutiert worden. Die Mehrheit der Räte hatte sich in der Sitzung zunächst für einen Alternativvorschlag ausgesprochen, um mit einem warmen Rot-Ton wohnliche Akzente zu setzen. Es war aber auch die Meinung vertreten worden, dass Grau-Weiß im Trend liege und Ausdruck zeitgemäßen Bauens sei.

Rot ist „zu massiv“

Vize-Bürgermeister Josef Renner (CSU) fasste beim Ortstermin in einer sachlichen Einführung das Meinungsbild zusammen und bat um Diskussionsvorschläge. Das Gremium, das aufgrund der Urlaubszeit nicht ganz vollzählig war, setzte sich intensiv mit der Thematik auseinander.

„Ich habe mir ja Rot gewünscht“, sagte SPD-Rätin Rita Reichwein, bekannte aber mit Blick auf die Farbtafeln, dass das zu massiv sei. CSU-Rätin Ingrid Renner brachte eine Farbkarte mit, die veranschaulichte, wie unterschiedlich Grautöne wirken können. Katharina Bublak (FW) plädierte dafür, ein helles Grau zu wählen – eine Wahl, die sich auch bei ihrem eigenen Wohnhaus bewährt habe, um eine freundliche Wirkung zu erzielen, wie sie berichtete.

Konzept passt zur modernen Bauweise

CSU-Altbürgermeister und Malermeister Georg Heilmeier bestärkte den Gemeinderat, sich für die vom Architekturbüro vorgeschlagene Grau-Weiß-Variante zu entscheiden. Das Konzept passe zur modernen Bauweise.

Andrea Klenner-Felbinger vom technischen Bauamt der Gemeinde erinnerte daran, dass die zurückhaltende grau-weiße Farbgebung dem Ziel entspreche, das Wohngebäude in die Umgebung einzupassen.

Als der stellvertretende Gemeindechef Renner die finale Entscheidung per Beschluss einholte, stimmten alle Anwesenden für Steffelbauers Lösung. In den nächsten Wochen soll der Putz aufgebracht werden und dann ein Probeanstrich erfolgen, um die Farbtiefe des Grau-Tons endgültig festzulegen.

Die nächste Ratssitzung

findet am Donnerstag, 8. Oktober, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle statt. Auf der Tagesordnung stehen erneut die Festlegung des Farbkonzepts für die Fassade des Geschosswohnungsbaus, die Anschaffung einer festinstallierten Geschwindigkeitsanzeigetafel und die Ergebnisse der Bauausschusssitzung.

Vroni Vogel

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