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Treue Mitglieder (v. l.): Vorsitzender Jochen Göß, Kreisvorsitzender Landrat Martin Bayerstorfer, Sebastian Widl, Markus Rauscheder, Franz Eisenmann, Richard Geier, Josef Zehetmair, Josef Lex, Hans Adlberger, Ludwig Mayer und Bürgermeister Franz Hörmann.

CSU Walpertskirchen

Herausforderung: Wohnraum für junge Bürger und Asylsuchende

Walpertskirchen – „Was bewegt die CSU momentan?“ Mit dieser Frage setzte sich der Walpertskirchener CSU-Vorsitzende Jochen Göß in der Hauptversammlung im Gasthaus Lex auseinander. Ein Schwerpunkt sei die Flüchtlingsthematik. Göß äußerte großes Verständnis für die Flüchtlinge. Ihre Unterbringung sei jedoch eine Herausforderung für die Gemeinde und in Walpertskirchen momentan gut gelöst. Künftig könne die Wohnraumbeschaffung jedoch problematisch werden.

Wie Göß weiter informierte, habe der Ortsverband derzeit 51 Mitglieder. Der CSU-Chef sah die „Werbung für politisches Engagement“ als zentrales Ziel. Vor allem junge Leute sollten gewonnen werden.

In seinem Grußwort ging CSU-Bürgermeister Franz Hörmann auf die Gemeindepolitik ein. Auch er sprach die Wohnsituation in Walpertskirchen an. Viele junge Leute wollen am Ort bleiben. Es werde zunehmend schwierig, Grundstücke und bezahlbare Wohnungen bereitzustellen. In diesem Zusammenhang nannte Hörmann den Geschosswohnungsbau als ergänzende Möglichkeit, Wohnraum zu schaffen. „Wir werden uns dem stellen müssen.“

Der Gemeindechef will Familien ein Hierbleiben ermöglichen, was auch für die Infrastruktur des Ortes bedeutsam sei. „Wir haben viel zu wenige Kinder.“ Der kirchliche Kindergarten sei derzeit nicht ausgelastet.

Auch der geplante zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf kam zur Sprache. Die Verhandlungen mit der Bahn gestalteten sich „zäh“, erklärte Hörmann. „Wir müssen um jedes Zugeständnis kämpfen.“ Man bleibe ebenso mit Zähigkeit an dem Thema dran und wolle den Haltepunkt stützen.

Bei der Erdgasversorgung habe man ebenfalls Kontakt mit der Bahn aufgenommen, um den Bahndamm queren zu können. Nach rund einem halben Jahr sei jetzt die Genehmigung eingetroffen. Noch im Sommer soll der Hauptort bis zur Abzweigung nach Hallnberg erschlossen werden.

„Sehr gut vorangekommen“ sei man mit dem Gewerbegebiet in Ringelsdorf. Auf rund 20 000 Quadratmetern sollen neun Parzellen für Firmen entstehen. Der Wattendorfer Weiher könne als Regenrückhaltebecken genutzt werden. Im Zuge der Breitbandversorgung sollen 70 weitere Haushalte schnelles Internet bekommen.

Altbürgermeister Georg Heilmeier, der sich stark für den Radweg nach Erding eingesetzt hatte, äußerte in der Versammlung den Wunsch, dass der Weg auf Erdinger Seite endlich weitergebaut werde. „Schade, dass man sich so schwer tut“, weil nach seinen Worten ein paar Beteiligte den Grund dafür nicht hergeben wollten.

Auf der Tagesordnung stand die Wahl der Delegierten für die Kreisvertreterversammlung zur Bundestagswahl. Zudem wurden langjährige Mitglieder geehrt: Franz Eisenmann, Hans Adlberger, Sepp Zehetmair und Sebastian Gaigl (45 Jahre), Anton Ziegleder, Markus Rauscheder und Sebastian Widl (40 Jahre), Ludwig Mayer, Richard Geier und Josef Lex (30 Jahre).  vev

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