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Am Hammerbach in der Gemeinde Walpertskirchen sollen mit den Anliegern Maßnahmen zum Gewässerentwicklungsplan umgesetzt werden. Hündin Betty fühlt sich jetzt schon pudelwohl im kühlen Nass.

Gemeinderat Walpertskirchen

Hilfe für den Hammerbach

Seit 2005 besteht der Gewässerentwicklungsplan der Gemeinde Walpertskirchen. Er soll am Hammerbach nun umgesetzt werden.

Von Vroni Vogel

Walpertskirchen – Die Politik der kleinen Schritte will die Gemeinde am Hammerbach verfolgen, um nach und nach die Grundzüge des Gewässerentwicklungsplans umzusetzen. Darüber informierte Bürgermeister Franz Hörmann (CSU) in der Walpertskirchener Gemeinderatssitzung. Er hatte den Bach mit einigen Ratsmitgliedern in einer Begehung unter die Lupe genommen.

SPD-Rat Peter Kazmierczak drängte erneut darauf, hier tätig zu werden und einiges aus dem Plan zu verwirklichen, der bereits seit 2005 besteht.

„Soll man dem Hammerbach seinen freien Lauf lassen oder ihn in seinem Bett behalten?“, war für Hörmann die Gretchenfrage mit Blick auf die Ausschwemmungen. Diese Frage soll mit Fachbehörden erläutert werden.

Der Bürgermeister verwies auf einige große, abgestorbene Bäume, die teils schwer zugänglich seien. Hier gelte es, mit den Bachanliegern zu reden, die zuständig seien. „Es muss gewährleistet sein, dass niemand gefährdet wird.“ Allerdings seien einige der mächtigen Bäume „schwer herauszuarbeiten“, so Hörmann. Man müsse mit den Anliegern klären, wie man das mit den Bäumen besser gestalten könne.

Wichtig sei auch, das Totholz aus dem Wasser zu holen. Denn bei einem Hochwasser würde es sich an den Brücken stauen, was zu Beschädigungen der Bauwerke führen könne. Josef Renner (CSU) betonte, dass grundsätzlich die Bachanlieger eingebunden werden müssten und stieß damit offene Türen auf. „Es geht nur mit den Anliegern“, bekräftigte Hörmann. Sebastian Widl (CSU) bescheinigte den Anrainern, sich gut um das Gewässer zu kümmern.

Das Walpertskirchener Bauhof-Team sei ohnehin wegen vieler anderer Aufgaben mit der Bachpflege nicht zu betrauen, da es dafür keine Kapazitäten frei habe, so Hörmann. Jetzt will man das Gespräch mit den Fachbehörden suchen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

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