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Kurz vor der Urlaubszeit mussten die Bürger von Wörth und Walpertskirchen Geduld beweisen. Ein Totalabsturz der EDV hatte die Verwaltungsgemeinschaft Hörlkofen über eine Woche lang lahmgelegt (Symbolbild).

Kurz vor der Urlaubszeit

Computer-Crash im Hörlkofener Rathaus

Kurz vor der Urlaubszeit mussten die Bürger von Wörth und Walpertskirchen Geduld beweisen. Ein Totalabsturz der EDV hatte die Verwaltungsgemeinschaft Hörlkofen über eine Woche lang lahmgelegt.

HörlkofenComputer-Crash: Dieses Wort umschreibt den größten Horror von Computernutzern, die beruflich auf ein reibungslos funktionierendes Netz angewiesen sind. Eine enervierende Ausnahmesituation, die jeden treffen kann. In der Verwaltungsgemeinschaft Hörlkofen, zuständig für die Kommunen Wörth und Walpertskirchen, hatten die Mitarbeiter über eine Woche lang genau mit dieser Situation umzugehen – und das kurz vor der Urlaubszeit.

Die VG-Angestellten meisterten die Misere trotz angespannter Nerven mit professioneller Einsatzbereitschaft, Engagement und freundlichen Worten. Computerexperten waren unermüdlich tätig, um den Crash zu beheben. Weitere Schritte für einen umfassenden Schutz will man nach der Sommerpause in einer Sitzung besprechen.

Bürgermeister: „Auslöser für den Computer-Crash nicht eindeutig zu klären“

„Der Auslöser für den Computer Crash war nicht eindeutig zu klären“, sagte Wörths Bürgermeister Thomas Gneißl im Gespräch mit unserer Zeitung. Am Anfang habe die Hoffnung bestanden, das Problem schnell zu lösen, doch dann hieß es, Geduld zu bewahren. „Die Fachleute waren mehrere Tage Vollzeit bei uns tätig“, so Gneißl. Der Server sei neu aufgebaut worden – ein komplexes System mit unterschiedlichen Teilprogrammen und Vernetzungen. Die Wiederherstellung aller Funktionen habe viel Zeit gekostet. Einige Sachgebiete hätten währenddessen „nur sehr eingeschränkt“ arbeiten können. Deshalb habe man auf die Kundenwünsche nicht mehr sofort reagieren können. „Das tut uns leid“, betont Gneißl.

Jeder bekam pünktlich seinen Pass

Zu erleben, wie sehr man auf die Computernutzung angewiesen ist, sei schon etwas „beängstigend“, meinte der Wörther Bürgermeister. Verwaltungsbeamtin Maria Gaigl war froh über das Verständnis der Bürger, die beispielsweise bei der Ausstellung von Reisepässen Wartezeiten in Kauf nehmen mussten. Doch es sei alles noch im Zeitrahmen geblieben. „Jeder bekam pünktlich seinen Pass, wenngleich man mit Schwierigkeiten umgehen musste“, berichtete Gaigl aus der Praxis. Da die VG ihre Bürger einige Monate vorher anschreibe, wenn der Pass ablaufe, habe es einen beruhigenden Zeitpuffer gegeben. 

Vroni Vogel

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