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Die VG Hörlkofen lagert alle Daten in einem externen Rechenzentrum aus, um schnellstmöglich einen hohen Sicherheitsstandard zu schaffen. Hintergrund ist auch ein Server-Ausfall im vorigen Jahr (Symbolbild).

Daten werden ausgelagert, Hardware erneuert

Nach Server-Ausfall: VG Hörlkofen optimiert die IT-Sicherheit

Die VG Hörlkofen lagert alle Daten in einem externen Rechenzentrum aus, um schnellstmöglich einen hohen Sicherheitsstandard zu schaffen. Hintergrund ist auch ein Server-Ausfall im vorigen Jahr.

Hörlkofen – Vorausschauendes Krisenmanagement mit einem IT-Sicherheitskonzept: Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Hörlkofen lagert alle Daten in einem externen Rechenzentrum aus, zu dem sie jederzeit Zugriff hat, um schnellstmöglich einen hohen Sicherheitsstandard zu schaffen. Das hat die Gemeinschaftsversammlung beschlossen. Außerdem soll der komplette Hardware-Bestand erneuert werden.

Man habe diesen Schritt ohnehin geplant, doch jetzt vorgezogen, informierte Wörths Bürgermeister Thomas Gneißl (ÜPWG) im Pressegespräch über diesen Schritt. Damit reagierte man auf ein Schadensereignis im vorigen Sommer. Denn im Juli vergangenen Jahres hatte ein Server-Ausfall für den Totalzusammenbruch des Systems in der VG gesorgt und zwei Wochen lang viele Arbeiten unmöglich gemacht.

Die Angestellten der Verwaltungsgemeinschaft hätten diese Misere trotz angespannter Nerven „mit professioneller Einsatzbereitschaft, außerordentlichem Engagement und freundlichen Worten“ gemeistert.

Computerexperten waren mehrere Tage lang unermüdlich tätig gewesen, um den Crash zu beheben. „Das Allerwichtigste sind kurze Reaktionszeiten und schnelle Hilfe“, meinte der Wörther Gemeindechef zum IT-Sicherheitskonzept.

Die Zusammenarbeit mit einem professionellen externen Partner erleichtere die Datenhaltung und sorge für eine Arbeitserleichterung. Auch sämtliche Software-Aktualisierungen würden vom Betreiber übernommen, so Gneißl. Für die Umstellung benötige man einen Glasfaseranschluss fürs Rathaus, der voraussichtlich in den nächsten sechs Wochen realisiert werde, erläuterte Verwaltungsbeamtin Maria Gaigl.

Beim internen Ablauf erfolge eine Optimierung. So könnten Rechnungen künftig elektronisch verarbeitet werden. Außerdem will man in den nächsten Monaten einen 24-Stunden-Service für die Bürger einrichten, die dann rund um die Uhr Service-Leistungen beantragen könnten.

Walpertskirchens Bürgermeister Franz Hörmann (CSU) meinte grundsätzlich zur Outsourcing-Thematik, dass ein bayernweites Rechenzentrum für die Kommunen wünschenswert sei. „Das wäre meine Vision“, machte Hörmann deutlich. In anderen Bundesländern sei dies teilweise schon üblich. VRONI VOGEL

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