Viele Kinder nah beieinander - solche Szenen wie voriges Jahr wird es heuer im Ferienprogramm von Walpertskirchen nicht geben. Unser Bild zeigt die Kinder in der Gewo-Lehrwerkstatt, wo sie filigrane Windspiele bastelten.
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Viele Kinder nah beieinander - solche Szenen wie voriges Jahr wird es heuer im Ferienprogramm von Walpertskirchen nicht geben. Unser Bild zeigt die Kinder in der Gewo-Lehrwerkstatt, wo sie filigrane Windspiele bastelten.

Vieles findet draußen statt

In Walpertskirchen gibt‘s trotz Corona ein Ferienprogramm 

Trotz Corona will die Gemeinde Walpertskirchen ihren Kindern ein schönes Ferienprogramm im Sommer bieten.

Walpertskirchen – Ja zum Ferienprogramm in Corona-Zeiten: Bürgermeister Franz Hörmann (CSU) holte im Walpertskirchener Gemeinderat ein Meinungsbild dazu ein, insbesondere von den Jugendreferenten Josef Glockshuber (FW), Stephan Glaubitz (Grüne) und Josef Heilmeier (CSU).

Hörmann bedankte sich für die Organisation und fragte, ob es grundsätzlich Bedenken gebe, das Ferienprogramm mit all den erforderlichen Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen durchzuführen. Glockshuber meinte: „Generell zu sagen, ich mach’ gar nichts, ist auch nicht richtig.“ Er war für die Durchführung im möglichen Rahmen. Dieselbe Meinung vertrat Glaubitz, der bei schönem Wetter für kleine Gruppen Musikaktionen auf dem Gelände vor der Schule anbieten will. Draußen sei das zu verantworten. Nachdem viele ihren Urlaub zuhause verbringen dürften, sei das Angebot besonders wichtig.

Auch Heilmeier war dafür und verwies auf das Hygienekonzept des Sportvereins. Hier könne man sich auch fürs Ferienprogramm Anregungen holen und mit den Verantwortlichen in Kontakt treten.

Hörmann gab zu bedenken, dass wegen der durch die Corona-Krise begrenzten Teilnehmerzahlen vielleicht nicht alle zum Zug kommen könnten. Glaubitz schlug vor, bei Bedarf kurzfristig weitere Aktionen anbieten. Um darüber zu informieren, sah Hörmann die Homepage der Gemeinde als „schnelle Lösung“ an.

Ingrid Renner (CSU) wollte wissen, wer verantwortlich sei, wenn es trotz aller Bemühungen Probleme gebe, alle Hygienevorschriften einzuhalten, etwa die Abstandsregel zwischen den Kindern durchzusetzen. Letztlich sei die Gemeinde in der Verantwortung, so Hörmann.  

Vroni Vogel

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