+
Gemeinsamer Gottesdienst: Pater Slawomir Trzmielewski (l.) ist neuer Leiter des Pfarrverbandes Walpertskirchen. Am Sonntag wurde seine Amtseinführung mit Dekan Michael Bayer (2. v. l.) in der Kirche St. Erhard verkündet.

Jahresrückblick: Gemeinde Walpertskirchen

Pater Slawo: Ein neuer Leiter für den Pfarrverband

Der Pfarrverband Walpertskirchen bekommt Ende 2017 einen neuen, eigenen Leiter. Pater Slawo übernimmt das Amt.

Walpertskirchen – Die wechselvolle Personalpolitik der Amtskirche beschert dem Pfarrverband Walpertskirchen turbulente Zeiten: Nachdem Pfarradministrator Guy-Angelo Kangosa unerwartet vom Ordinariat abberufen wird, kommt mit dem neuen Jahr sein Nachfolger Jan-Christoph Vogler. Dessen schroffes Grußwort im Pfarrbrief sorgt für Verärgerung unter den Katholiken. Vogler, der wegen der dünnen Personaldecke Einschränkungen ankündigt, zeigt sich überrascht über den Unmut. 

Dem Geistlichen aus Altenerding-Klettham wird Pater Altus Jebada aus Indonesien zur Seite gestellt. Der Pater wirkt neun Monate in Walpertskirchen, Wörth und Hörlkofen, wobei ihm in kurzer Zeit viele Sympathien zufliegen. Kaum ist Pater Altus heimisch geworden, muss er auch schon wieder gehen. Ihm wird eine neue Wirkungsstätte zugewiesen. 

Vogler gibt die Leitung des Pfarrverbands ab, die der 49-jährige Pater Slawomir Trzmielewski, Mitglied des Ordens der Pauliner, übernimmt. Seine Amtseinführung findet am dritten Adventssonntag in der Pfarrkirche St. Erhard statt. „Pater Slawo wird der letzte eigenständige Priester für unseren Pfarrverband sein“, informiert Pfarrgemeinderatsvorsitzende Andrea Ismair.

Der neue Pfarradministrator wurde 1968 in Babiak in Polen geboren. Im Landkreis ist er kein Unbekannter: Von 2003 bis 2005 war der Pater in der Krankenhausseelsorge in Erding tätig. 

Das geplante gemeinsame Pfarr- und Gemeindezentrum in Walpertskirchen steckt noch in den Kinderschuhen und wird alle Beteiligten auch im nächsten Jahr beschäftigen. Kritik äußert Bürgermeister Franz Hörmann (CSU) an der mangelhaften Informationspolitik der Bahn, die 2019 die Bahnbrücke an der Hammerbachstraße erneuern will. 

Und ein Doppelfest wirft seine Schatten voraus: Im Frühsommer 2018 feiert der Schützenverein Freischütz 125-jähriges und der Burschenverein 110-jähriges Gründungsfest mit einer Festwoche. 

Vroni Vogel

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kleine Abenteuer, die Freiheit schenken
Barfuß laufen, auf Bäume klettern, Lagerfeuer machen – sich draußen aufzuhalten, sind Erfahrungen, die bei Kindern heute mehr und mehr auf der Strecke bleiben. …
Kleine Abenteuer, die Freiheit schenken
Am Rast-Wieserl ist die Zeit irgendwie stehen geblieben
In Taufkirchen gibt es ein „Rast-Wieserl“. Das ist kein Freilaufplatz für Vierbeiner, sondern ein beliebter Treffpunkt für Nachbarn, die Ruhe und Gemütlichkeit lieben.
Am Rast-Wieserl ist die Zeit irgendwie stehen geblieben
O’zwickt is!
WhatsApp, Facebook, Instagram – das war einmal. Wer wirklich „in“ sein will, kommuniziert mit Glubbal. Die Zentrale des neuen Nachrichtendienstes steht derzeit auf dem …
O’zwickt is!
Bier und Hendl als Dank für die Ehrenamtlichen
Die Stadt Dorfen hat über 1200 ehrenamtlich tätige Bürger ins Volksfest eingeladen. Damit soll ihr Engagement gewürdigt werden.
Bier und Hendl als Dank für die Ehrenamtlichen

Kommentare