Doppelt genäht hält besser: Beim Spatenstich schaufeln die Kinder von der einen und die Erwachsenen von der anderen Seite.
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Doppelt genäht hält besser: Beim Spatenstich schaufeln die Kinder von der einen...

Startschuss im Ortszentrum von Walpertskirchen für den Sechs-Millionen-Euro-Neubau

Kinderhaus wird ein Mammutprojekt

Der Spatenstich ist getan: Walpertskirchen bekommt einen neuen Kindergarten mit sechs Gruppen.

Walpertskirchen – Es war schon ein besonderer Spatenstich für das neue Kinderhaus in Walpertskirchen: Nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Kindergarten- und Krippenkinder haben in zwei getrennten Terminen zum Spaten gegriffen, um den Auftakt der Baumaßnahme symbolisch zu würdigen.

... und die Erwachsenen von der anderen Seite.

Der sechsgruppige Kindergarten in Holzbauweise, der ohne Grundstück rund sechs Millionen Euro kosten wird, sei ein „Mammutprojekt für die Gemeinde“ sagte Bürgermeister Franz Hörmann beim Ortstermin. Zwei Jahre „intensive Planung“ habe man investiert, um den Bau auf den Weg zu bringen.

Wie bereits berichtet, musste der Neubau von der Gemeinde wegen der Statik- und Brandschutzproblematik des bisherigen Kindergartengebäudes kurzfristig auf den Weg gebracht werden. Er entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft des Altbaus. Der Standort im Dorfzentrum sei ein „idealer Platz, um die Kinder in der Ortsmitte zu haben“, betonte der Bürgermeister. Man habe den Kirchengrund durch einen Grundstückstausch mit Bauparzellen in Gemeindebesitz erworben. Hörmann dankte in diesem Zusammenhang Pfarrer Christoph Stürzer als Vertreter des katholischen Trägers und meinte: „Ich bin sehr froh, dass das mit dem Platz geklappt hat.“

Hörmann verwies auf viele Sondersitzungen und ging auf die eigenwillige Form des Baukörpers in einer „Z-Form“ ein, mit der man das Gebäude an das Grundstück angepasst habe. Spätestens zum Kindergartenjahr 2022/23 soll hier der Betrieb aufgenommen werden.

„Toll, dass die Kinder am Baufortschritt teilhaben“, meinte Planerin Melanie Wenderlein vom Architekturbüro Hirner und Riehl aus München, die mit ihrem Kollegen Paco Rodriguez Zafra am Spatenstich teilnahm. Wenderlein kündigte an, mit den Kindergartenkindern auf der gesicherten Baustelle einen kleinen Workshop mit einem Holzbauprojekt abzuhalten, um die Buben und Mädchen weiterhin einzubinden. Die Planerin wies zudem auf die beachtliche CO2-Ersparnis hin, die durch die Holzbauweise erreicht werde. Mit von der Partie sind zudem die Baufirmen Wolfbauer aus Isen und Sigl aus Lengdorf. Beide Unternehmen waren bereits an der Errichtung des gemeindlichen Geschosswohnungsbaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite beteiligt.

„Ein gutes Gelingen und eine glückliche Hand“ wünschte Kindergartenleiterin Gabriele Cilsik dem Bauvorhaben. Seitens der Gemeinde betreut Andrea Klenner-Felbinger vom technischen Bauamt das Projekt, die dem Bau ebenfalls die besten Wünsche mit auf den Weg gab.

Vroni Vogel

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