Reger Betrieb herrscht auf der Baustelle für den neuen Kindergarten im Herzen Walpertskirchens.
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Reger Betrieb herrscht auf der Baustelle für den neuen Kindergarten im Herzen Walpertskirchens.

Gemeinderat stimmt für zweite Krippengruppe

Mehr Plätze für die kleinsten Walpertskirchener

Der Kindergartenneubau, eine zweite Krippengruppe und die Fertigstellung des gemeindlichen Geschosswohnungsbaus: Um diese Projekte ging es im Walpertskirchener Gemeinderat.

Walpertskirchen – Mit einstimmigem Beschluss stellte das Gremium die Weichen für eine zweite Krippengruppe ab dem kommenden Kindergartenjahr und reagierte damit auf den aktuellen Bedarf. Nach Abschluss des Anmeldeverfahrens lägen 30 Anmeldungen vor. Die zweite Krippengruppe soll übergangsweise in den Kellerräumen der Grundschule Walpertskirchen Platz finden. Die Kosten für die dafür nötigen Baumaßnahmen betragen laut Bürgermeister Franz Hörmann (CSU) etwa 20 000 Euro.

„Wir brauchen eine zweite Krippengruppe“, betonte er. Der Gemeinderat war bereits im Dezember 2020 in nicht öffentlicher Sitzung über den dringenden Bedarf in Kenntnis gesetzt worden. Wie der Bürgermeister nun weiter informierte, sei für die Personaleinstellung die Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt Forstern-Tading als Trägerin zuständig. Zu diesem Kita-Verbund gehören Einrichtungen in den Gemeinden Forstern, Isen, Walpertskirchen, Wörth und Hohenlinden.

Ein dezentes, lichtes Bambusgrün soll bei der Fassadengestaltung des neuen Kindergartens farbliche Akzente setzen. Der Neubau in Holzbauweise entsteht gegenüber der Ortskirche im Dorfzentrum. Derzeit herrscht reger Betrieb auf der Baustelle. In den Innenräumen der sechsgruppigen Einrichtung sollen Grün- und Blautöne das Farbkonzept bestimmen, so das Votum des Gemeinderats, dem einige Farbmuster als Beispiele zur Entscheidungshilfe vorlagen.

Kürzlich fand der Spatenstich für das sechs Millionenprojekt statt, dessen Planung gut zwei Jahre in Anspruch nahm (wir berichteten). Den Vollbetrieb im Neubau will man spätestens im Kindergartenjahr 2022/23 aufnehmen.

Eine weitere große Baumaßnahme ist der gemeindliche Geschosswohnungsbau. In der Ortsmitte an der Hauptstraße beim Zebrastreifen entstehen zehn Mietwohnungen unterschiedlichen Zuschnitts zu bezahlbaren Preisen: Der Mietpreis liegt zwischen 8,50 Euro und maximal 10 Euro pro Quadratmeter. Die Wohnungen haben Wohnflächen zwischen 42 und 85 Quadratmetern und je nach Lage entweder einen Balkon oder eine Terrasse. Zu jeder Wohnung gehören zudem ein Kellerabteil sowie ein Stellplatz in der Tiefgarage. Es gibt ergänzend dazu oberirdische Parkplätze. Ein Tiefgaragenstellplatz soll eine monatliche Mietgebühr von 50 Euro kosten, für den oberirdischen Parkplatz werden 20 Euro fällig.

Hörmann informierte in der Sitzung über den Baufortschritt: „Wir liegen gut im Zeit- und Finanzplan.“ Im April steht seinen Worten zufolge noch der Einbau der Heizungs- und Sanitäranlagen an. Im Mai soll das Gebäude dann der Gemeinde übergeben werden. Es ist vorgesehen, dass die Mieter zum 1. Juni einziehen können.

Vroni Vogel

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