33 Jahre als Vorsitzender hat Anton Wimmer (3. v. l.) hinter sich. Jetzt gab er sein Amt an Peter Schuler (4. v. l.) ab. Im Vorstand engagieren sich auch (v. l.) Stefan Gaigl, Roland Thalmair, Manfred Hötscher und Anton Ziegleder.
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33 Jahre als Vorsitzender hat Anton Wimmer (3. v. l.) hinter sich. Jetzt gab er sein Amt an Peter Schuler (4. v. l.) ab. Im Vorstand engagieren sich auch (v. l.) Stefan Gaigl, Roland Thalmair, Manfred Hötscher und Anton Ziegleder.

Peter Schuler ist neuer Vorsitzender des Krieger- und Soldatenvereins Walpertskirchen

Nach 33 Jahren hinterlässt Anton Wimmer große Fußstapfen

Beim Krieger- und Soldatenverein Walpertskirchen ist eine Ära zu Ende gegangen. Anton Wimmer, 33 Jahre Vorsitzender, gab sein Amt auf. Sein Nachfolger ist Peter Schuler.

Nach 33 Jahren hat der Krieger- und Soldatenverein Walpertskirchen eine neue Leitung bekommen. Der 79-jährige Vereinsvorsitzende und fleißige Ortschronist Anton Wimmer gab sein Amt nach dieser langen Zeit ab. Sein Name ist untrennbar mit der Vereinsgeschichte verbunden. Peter Schuler, der bisher als Beisitzer tätig war, tritt Wimmers Nachfolge an.

Ihm sei durchaus bewusst, dass es sich um „große Fußstapfen“ handle, meinte der neue Vorsitzende beim Vereinstreffen im Gasthaus Büchlmann zu Wimmers Lebensleistung. Schuler will den gut geführten Verein mit dem neuen Vorstandsteam in bewährter Manier weiterführen. Ihm zur Seite stehen der zweite Vorsitzende Robert Schöfer, Schriftführer Roland Thalmair, Kassier Max Huber, die beiden Beisitzer Anton Ziegleder und Josef Glockshuber sowie Fahnenjunker Stefan Gaigl. Die Fahnenabordnung mit Aushilfen besteht aus Sebastian Scheiel, Georg Hötscher und Rudolf Bruckbeck. Geprüft wird die Kasse von Manfred Hötscher und Max Thalmair.

Der scheidende Vereinschef Wimmer, dessen verdienstvolles Wirken mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt wurde, ist seit 1965 Vereinsmitglied, war Kassier ab 1972 und seit 1988 Vorsitzender. Von 1978 bis 1993 engagierte er sich zudem als Kreisgeschäftsführer für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK). In seine Amtszeit fiel die legendäre 1250-Jahrfeier der Gemeinde Walpertskirchen im Jahr 1999. Wimmer arbeitete hier im Festausschuss mit und war maßgeblich an der Erstellung einer Ortschronik mit über 1000 Seiten beteiligt.

2001 beging der Krieger- und Soldatenverein sein 125. Gründungsfest. Die umfassende Vereinschronik trägt ebenfalls Wimmers Handschrift. 2014 wurde ein Gedenkbuch der über 500 Kriegsteilnehmer in der Kirche aufgelegt. Ein Jahr später wurde Wimmer für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt. Im selben Jahr wurde an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren erinnert. 2019 starb mit Martin Bürger der letzte Kriegsteilnehmer aus Walpertskirchen. Im Jahr 2020 erreichte der Verein seine 60-jährige Mitgliedschaft im VDK. Anton Wimmer hat selbst viele Friedhöfe deutscher Soldaten in aller Welt besucht.

Der Verein hat derzeit 92 Mitglieder, darunter sieben Frauen. Für langjährige Vereinstreue wurden folgende Mitglieder geehrt: Walter Röhling (55 Jahre Mitglied), Erhard Lex (40 Jahre) und Josef Stangl (40 Jahre). Sebastian Scheiel, Roland Thalmair, Peter Schuler und Rudolf Bruckbeck erhielten die Ehrenspange in Gold, Ernst Röhling und Marille Wimmer die Ehrenspange in Weißgold.

Kriegerjahrtage, Kameradschaftsabende, die Weihnachtsfeier mit Versteigerung, die Teilnahme an Geburtstagen, Hochzeiten und Beerdigungen, an Fronleichnam, an Gründungsfesten und Fahnenweihen, am Böllertreffen, der Kreisversammlung der Kriegervereine mit Ehrungen und der Bezirkstagung des Volksbundes bestimmen den Jahreslauf des Vereins, wenngleich seit Corona vieles abgesagt werden musste. VRONI VOGEL

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