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Endstation Indorf: Hier endet der Radweg zwischen Walpertskirchen und Altenerding. Beide Kommunen hoffen, dass die Grundstücksverhandlungen rasch vorankommen. Als Gesprächspartner steht nur ein Anwalt zur Verfügung

Radwegbau nach Altenerding

„Es soll vorwärts gehen“: Bewegung beim Radwegbau an der ED 14

Einen Vorstoß, um Bewegung in den Weiterbau des Radweges nach Altenerding zu bringen, hat die Walpertskirchener SPD-Gemeinderätin Beate Aust unternommen, wie sie in einer Veranstaltung der rot-grünen Liste im Gasthaus Büchlmann berichtete. Es sei ihr gelungen, mit sechs Grundstückseigentümern ins Gespräch zu kommen. Alle hätten signalisiert, „dass etwas vorwärtsgehen soll“.

Erding/Walpertskirchen – Aust habe auch mit Oberbürgermeister Max Gotz (CSU) deshalb gesprochen. Mit spontanem Applaus quittierte die Versammlung Austs Eigeninitiative. Im Gespräch mit unserer Zeitung bestätigte Gotz, dass die Stadt Erding „größtes Interesse“ daran habe, das Teilstück fertigzustellen.

Auf die Frage, weshalb nichts weitergehe, meinte Gotz: „Es liegt am Anwalt.“ Wenn die Stadt Erding mit den Grundstückseigentümern direkt verhandeln könnte, dann wäre der Weg wahrscheinlich schon gebaut, so Gotz. Dem OB sei bekannt, dass „die Anlieger Grund hergeben würden“. Insofern sei der Vorwurf an die Landwirtschaft, „völlig unfair“.

Seitens der Stadt Erding sei der Weg für Grundstücksverhandlungen offen. Auch der Landkreis, der für den Bau zuständig ist, stehe parat. „Das Allerwichtigste ist, ins Gespräch zu kommen“, betonte Gotz, damit man in dieser Sache weiterkomme. Wie berichtet, wurde der Radweg auf Walpertskirchener Gebiet entlang der Kreisstraße ED 14 bereits 2014 gebaut. Was bisher nicht geglückt ist, ist das Anschlussstück auf Erdinger Flur zu bauen. 

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Vroni Vogel 

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