Die Arbeiten am neuen Bauhof kommen zügig voran. Das freut freilich auch Bürgermeister Franz Hörmann.
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Die Arbeiten am neuen Bauhof kommen zügig voran. Das freut freilich auch Bürgermeister Franz Hörmann.

Bürgermeister Franz Hörmann über erschwerte Kommunikation und Baufortschritte

Walpertskirchen: Trotz Corona voll im Zeitplan

Ein „eigenartiges Jahr“ sei 2020 gewesen, meint  Walpertskirchens Bürgermeister Franz Hörmann. Mit unserer Zeitung spricht er über die vielen Projekte in der Gemeinde.

Walpertskirchen – Als ein „eigenartiges Jahr“ mit vielen Herausforderungen bezeichnet Walpertskirchens Bürgermeister Franz Hörmann das Jahr 2020. Die Pandemie habe tiefgreifende Einschnitte auf vielen Ebenen mit sich gebracht, auch im Vereinswesen und für die Verwaltung, sagt Hörmann im Gespräch mit unserer Zeitung. „Keine Bürgerversammlung, keine Klausurtagung. Auch der Kontakt zwischen den Amtskollegen, den man pflegt, hat stark gelitten.“

Um den Bürgern dennoch Infos zu Finanzen, Projekten und gemeindlichem Leben zukommen zu lassen, wurde Hörmanns Präsentation zur Bürgerversammlung mit Videoerläuterung online gestellt. Obwohl es deutlich weniger Termine gegeben habe, sei doch vieles aufgrund der eingeschränkten Kommunikation anstrengend gewesen, meinte Hörmann zu den laufenden Projekten.

So sei es nicht möglich gewesen, eine persönliche Abstimmung mit den Interessenten für das neue Baugebiet WA4 zu treffen. Auch hier habe man den Online-Weg gewählt. Schwieriger habe sich hier auch die Kommunikation mit den Planern gestaltet. Dennoch seien viele Bauprojekte und Maßnahmen erfolgreich auf den Weg gebracht worden.

Hörmann nennt als Beispiele den Wasserleitungsbau in der Hauptstraße, den kommunalen Wohnungsbau, die Erstellung des Nahwärmeverbunds, die Fertigstellung der Straßenbauarbeiten an der neuen Eisenbahnbrücke an der Hammerbachstraße und den neuen Bauhof an der Deutinger Straße. Die Hallen sollen noch heuer in Betrieb genommen werden, um die Maschinen dort unterzustellen. Die Maßnahmen seien trotz Corona im Zeitplan geblieben. Lediglich die Errichtung der Bodenplatte für den neuen Kindergarten in der Ortsmitte wird ins Frühjahr verschoben. „Das ist das einzige, das wir noch vorgesehen hatten.“

Jetzt gelte es, die angefangenen Bauprojekte weiter voranzubringen und abzuschließen. Es sollen auch neue Maßnahmen wie die Kanalsanierung begonnen werden. Hinsichtlich Corona sieht Hörmann bei allen Erschwernissen auch positive Aspekte. Die Krise habe sich dort regulierend ausgewirkt, „wo es Überentwicklungen gab“. Ein positiver Effekt sei auch der Anstoß für den Ausbau der Digitalisierung gewesen. Der Bürgermeister hofft, dass man bald ein Stück weit zur Normalität zurückkehren könne, „damit das Leben in den Familien, den Vereinen, der Gastronomie, den Übernachtungsbetrieben und in den Gemeinden wieder in normalen Bahnen verlaufen kann“.

Für die Zukunft wünscht er sich, „dass das Miteinander wegen Corona nicht allzu sehr Schaden erlitten hat“, dass es glücke, „medizinische Antworten zu finden und das Corona-Thema keine allzu dramatischen Auswirkungen auf die Gemeindefinanzierung haben wird“.

Die Präsentation zur Bürgerversammlung findet sich im Internet unter www.vg-hoerlkofen.de.

Vroni Vogel

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