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Walpertskirchener Themen im Fokus: Hans Schreiner (stehend), gemeinsamer Landratskandidat der Freien Wähler, SPD und Grünen, griff beim Frühschoppen im Gasthaus Lex örtliche Themen auf.

Raiffeisen-Kreuzung, Radweg, Walpertskirchener Spange

Landratskandidat Hans Schreiner über Walpertskirchener Themen

Raiffeisen-Kreuzung, Radweg nach Erding, Walpertskirchener Spange. Landratskandidat Schreiner spricht beim Frühschoppen viele Themen an und verspricht: „Ich höre zu.“

Walpertskirchen Der Radwegbau nach Erding, die Ampelanlage an der Kreuzung bei der örtlichen Raiffeisenbank, die Walpertskirchener Spange und der öffentliche Nahverkehr – das alles sind Themen, die den Walpertskirchener Bürgern auf den Nägeln brennen. Bei seiner Vorstellungsrunde griff Hans Schreiner, gemeinsamer Landratskandidat der Freien Wähler, SPD und Grünen sowie Bockhorner Bürgermeister, diese Schwerpunkte auf. Er sprach beim Frühschoppen im Gasthaus Lex.

„Wer entscheidet jetzt, ob die Ampel kommt oder nicht?“, fragte SPD-Gemeinderätin Rita Reichwein, da man die Information bekommen habe, der Landrat wäre dafür, das Straßenbauamt dagegen. „Die Entscheidung trifft der Landkreis“, antwortete Schreiner. Das Straßenbauamt sei lediglich der beratende Experte. Viele Bürger wollen die Ampel als Dauereinrichtung, um die Kreuzung zu entschärfen. Die Anlieger allerdings verwiesen auf die Schwachpunkte der derzeitigen Lösung. Hier seien dringend Verbesserungen nötig. Am besten wäre es, die Ampel im Zuge eines Kreuzungsumbaus zu planen, meinte Schreiner: „Das wäre ideal.“

Tauschgrund für Radweg nötig

Auch die Fertigstellung des Radwegs bis nach Erding wurde gefordert. Das Projekt könnte von der Kreisverwaltung vorangetrieben werden, sagte Schreiner. Hier meldete sich CSU-Altbürgermeister Georg Heilmeier zu Wort, der damals den Radweg auf Walpertskirchener Gebiet mit dem Grunderwerb auf den Weg gebracht hatte. Seitens des Kreises sei beschlossen worden, dass der Radweg komplett gebaut werde. „Da kann der Landrat wirklich nichts dafür“, nahm Heilmeier Amtsinhaber Martin Bayerstorfer in Schutz.

Schreiner sagte zum fehlenden Grunderwerb, dass hier ein Tauschgrund nötig sei. „Wer verkauft, macht’s nicht wegen dem Geld.“

Auch die Walpertskirchener Spange war Thema. Schreiner lehnt die beschlossene Nordvariante mit Einschleifung bei Erding entschieden ab. Sein Vorschlag: eine Südtrasse mit Einschleifung bei Markt Schwaben, die auch für Walpertskirchen verträglich sei. „Unser Ziel muss es sein, dass die Hauptorte in einem Ein-Stunden-Rhythmus angefahren werden“, sagte der Landratskandidat zum öffentlichen Nahverkehr. Auch für den MVV-Tarif bis nach Dorfen will er sich einsetzen. „Ich höre zu“, betonte Schreiner und appellierte an die Zuhörer: „Ich brauche starke Listen und gute Gruppierungen. Ich brauche Mehrheiten. Ich brauche euch!“ 

Vroni Vogel

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