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Beeindruckende Gemeinschaftsleistung: Das Walpertskirchener Weihnachtssingen vermittelte in vielen Sprachen den Friedensgedanken als weltumspannende Botschaft.

Singen in der  Walpertskirchener Kirche

Internationale Klänge zum neuen Jahr

Walpertskirchen – Mit der Sehnsucht nach Frieden ins neue Jahr: Ein besonderes Weihnachtssingen hatte in der voll besetzten Walpertskirchener Kirche St. Erhard am ersten Januarabend Premiere.

Mit kreativem Schwung, Beharrlichkeit und Energie hatte Kirchenmusikerin Herta Albert ein internationales Programm für den Neujahrstag zusammengestellt, das in verschiedene Kulturkreise führte und den Friedensgedanken als weltumspannende Gemeinsamkeit vermittelte. Ihre souveräne Gesamtleitung schuf viel Sicherheit. 

Beeindruckend war, wie viel musikalisches Potenzial in Walpertskirchen zuhause ist und wie schön es klingt, wenn man diese schöpferischen Kräfte zusammenführt. Die Lieder, teils in der Originalsprache vorgetragen, Instrumentalstücke und Videobeiträge führten nach Italien, Russland, Ukraine, Tschechien, Polen, Finnland, Island, Frankreich, England, Amerika, Mali, Kongo, Eritrea, Madagaskar, Österreich und Bayern. Einige Flüchtlinge und ein Au-pair-Mädchen aus Madagaskar wirkten mit eigenen Beiträgen mit. 

Der gut eingesungene Chor von Walpertskirchen musizierte gemeinsam mit dem Dorforchester (Leitung: Stephan Glaubitz), das seinerseits engagiert und mit flottem Groove spielte. Der junge Chor Cantabile ließ frische Stimmen erklingen. Der für diesen Abend extra aus der Taufe gehobene Chor ZAV@XmasXang begeisterte und wird hoffentlich noch öfter zu hören sein. Zauberhaft: Im Duett sangen die Mädchen Katrin Lederhofer und Katharina Fertl den „Abendsegen“ aus der Humperdinck-Oper „Hänsel und Gretel“. Der 16-jährige Quirin Vogel improvisierte lyrische Klaviermusik als nicht wiederholbare Uraufführung. 

09Zwei junge Frauen aus Eritrea trugen ein berührendes geistliches Lied vor. Der 17-jährige Reza aus Afghanistan hatte einen Appell an die Menschlichkeit verfasst, Menschen auf der Flucht zu helfen. Durchs Programm führte Vroni Vogel

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