150 Jahre Feuerwehr Wartenberg - die besten Bilder
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150 Jahre Feuerwehr Wartenberg 

„Gemeinsam helfen verbindet“

Ein großes Jubiläum wurde am Wochenende in Wartenberg gefeiert: Die Feuerwehr besteht seit 150 Jahren. Und sie ist mit derzeit 80 Aktiven auch für die Zukunft gut gewappnet.

Wartenberg– Die Feuerwehr Wartenberg ist nach Erding die zweitälteste Wehr im Kreis Erding. 150 Jahre ist sie heuer alt geworden – ein guter Grund, um gemeinsam mit aktiven und passiven Mitgliedern sowie der gesamten Bevölkerung zu feiern.

Zum Festabend am Freitag im Reiter-Saal, den die Feuerwehr zusammen mit dem Markt Wartenberg organisiert hatte, waren die Aktiven und die ehemaligen Aktiven samt Partnerinnen und Partnern eingeladen. „Ihnen zu Ehren veranstalten wir heute diesen Festabend“, sagte Bürgermeister Manfred Ranft in seiner Begrüßung. Er nannte die Feuerwehr „leistungsfähig und attraktiv“ und ging auf die Geschichte ihrer technischen Ausstattung ein.

„Am allermeisten bewundere ich ihre stetige Einsatzbereitschaft“, sagte Ranft und lies bei der Gelegenheit das große Thema Tagesalarmsicherheit nicht aus. Diese sei in Wartenberg gut gegeben. „Das war nicht immer so, und das hat uns schon ein bisschen Sorgen gemacht“, bekannte er. Viele aber würden Schicht arbeiten und seien dann auch mal daheim, wenn der Piepser geht. Andere wiederum würden bei Dienststellen des Marktes Wartenberg arbeiten. „Wir müssen mit gutem Beispiel voran gehen“, sagte Ranft und dankte den Unternehmen, die ihre Mitarbeiter gehen lassen, wenn sie einen Feuerwehreinsatz haben.

Und das ist in Wartenberg oft der Fall. „Bei uns ist viel los: 200 Einsätze in einem Jahr“, resümierte der Bürgermeister, der die Mannschaftsstärke mit 80 Aktiven, darunter 25 Jugendliche, „gut“ nannte. Und die Feuerwehr Wartenberg habe frühzeitig begonnen, Frauen aufzunehmen: Gabi Eibl ist die erste Feuerwehrfrau im Markt.

Die Innovationskraft erwähnte auch Landrat Martin Bayerstorfer. Mit der Gründung der First Responder, der ersten Gruppe im Landkreis, sei eine Lücke geschlossen worden: „Es ist der Beweis angetreten worden, dass die Feuerwehr allumfassend helfen kann.“ Dass beim Fahrzeugsystem „Wechsellader“ die Wartenberger die Nase vorn hatten, ließ auch Kreisbrandrat Willi Vogl nicht unerwähnt.

Bei alledem konnte Kommandant Martin Stöckl, der das Etikett „Mr. First Responder“ nicht los wird, bescheiden bleiben: „Mich als Ersten Kommandanten macht es stolz, so viele motivierte Kameraden in den eigenen Reihen zu haben.“

Genau diese Kameraden wurden nach Kräften verwöhnt: Die Geburtstagstorte kam vom Café Härtl, und auch Maria Brauner, die Mutter eines Jugend-Feuerwehrlers, ließ es sich nicht nehmen, etwas Süßes beizusteuern.

Viele Menschen feierten mit: Der Samstagabend mit Roland Hefter und der Band Isarrider war ein voller Erfolg. Martin Stöckl: „Das Zelt war voll, die Stimmung bombig.“ So sah das auch Diakon Matthias Holzbauer in seiner Predigt am Sonntag in der heillos überfüllten Pfarrkirche: „Da hat euch der Roland Hefter eingeheizt“, sagte er an die Adresse der Kameraden. „Ich hab’ den auch schon erlebt.“

Er nannte es eine „Aufgabe jedes Bürgers“, zu helfen, sprach aber auch die Probleme an, mit denen Feuerwehrleute im Einsatz zu kämpfen haben. Die Feuerwehr Wartenberg nannte der Diakon einen „unglaublich guten Haufen“. Etwas gesetzter drückte sich Pfarrer Gregor Bartkowski aus: „Gemeinsam helfen, das macht stark, das verbindet. Das nennt ihr, liebe Feuerwehrleute, Kameradschaft.“

Zuvor war die ganze Festgemeinde mit nicht weniger als 40 Gruppen vom Volksfestplatz her in die Kirche eingezogen. Allein das war eine organisatorische Leistung, bei der die Wartenberger Kameraden Solidarität mit den Wehren im Umkreis erleben durften: Die Feuerwehr Berglern war mit acht Freiwilligen im Einsatz, um den Verkehr zu regeln.

Klaus Kuhn

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