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Bildungsausschuss

Alle Kinder haben einen Platz in Wartenberg

Dem Waldkindergarten sei Dank: Der Markt Wartenberg hat genug Betreuungsplätze. Für Mädchen und Buben von außerhalb dürfte es allerdings eng werden.

von Klaus Kuhn

Wartenberg – Der Markt Wartenberg hat im Bereich der Kinderbetreuung keinen kurzfristigen Investitionsbedarf. Alle Wartenberger Kinder bekommen einen Platz. Ähnliche Aussagen treffen die übrigen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft. Zu diesem Ergebnis ist der Bildungsausschuss des Marktgemeinderats in seiner Sitzung am Montag aufgrund der Anmeldezahlen gekommen.

Allerdings steht auch fest, dass es ohne das neue Angebot des Waldkindergartens hätte knapp werden können. „Der Waldkindergarten war goldrichtig“, erklärte Bürgermeister Manfred Ranft. Anmeldungen von Kindern, die nicht aus dem Markt Wartenberg kommen, können wohl aber in den meisten Fällen nicht berücksichtigt werden.

Die Kinderhausleiterinnen Isabell Haindl (Pfarrgemeinde) und Sylvia Kebesch (Gemeinde) hatten die Zahlen aufgeschlüsselt. Demnach gibt es im Hort so viele freie Plätze, dass der Markt auf den ersten Blick mit zwei Gruppen hinkäme. Diese wären dann aber restlos voll. In der Folge könnte die Ferienbetreuung der Kinder, die die Ganztagsschule besuchen, nicht mehr gewährleistet werden. Also bleibt es bei drei Hortgruppen. „Das sollten wir uns leisten“, sagte Ranft.

In der Zwischenzeit hat es auch eine Besprechung aller Verantwortlichen auf der Ebene der Verwaltungsgemeinschaft gegeben. Die Botschaft aus dieser Konferenz: Auch in Berglern und Langenpreising ist bei Betreuungsplätzen alles im grünen Bereich – quer durch alle Altersgruppen von der Krippe bis in den Hort. Letzterer könnte allerdings mittelfristig eine durchgreifende Veränderung erfahren, wenn mehr Ganztagesunterricht angeboten wird.

Der Ausschuss diskutierte wurde auch über die Einrichtung eines Schulkindergartens für zurückgestellte Kinder im Erstklässleralter. Haindl berichtete, dass in Taufkirchen eine entsprechende Einrichtung wegen schwieriger Belegung und eines nicht mehr tragbaren Defizits wieder aufgelöst worden sei. In Wörth werde wegen der gleichen Schwierigkeiten jedes Jahr aufs Neue die Auflösung diskutiert.

Gleichwohl wollte der Ausschuss das Anliegen nicht gleich auf die Seite legen. So diskutierte das Gremium eine eher individuelle Förderung, die vermeide, dass von der Schule zurückgestellte Kinder aus ihren Gruppen herausgerissen werden müssten.

Rubriklistenbild: © dpa

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