Bereit zum Einsatz: Mit drei Fahrzeugen und sechs Sanitätern unterstützten die Malteser die kurzfristig erforderliche Verlegung von Patienten der Klinik Wartenberg.
+
Bereit zum Einsatz: Mit drei Fahrzeugen und sechs Sanitätern unterstützten die Malteser die kurzfristig erforderliche Verlegung von Patienten der Klinik Wartenberg.

Malteser und BRK leisten in der Pandemie einen wichtigen Beitrag, sollte es in Krankenhäusern wieder eng werden

Allzeit bereit, wenn Patienten verlegt werden müssen

  • Markus Schwarzkugler
    vonMarkus Schwarzkugler
    schließen

Wird es in Krankenhäusern coronabedingt eng, stehen die Malteser und das BRK Erding bereit, um kurzfristig Patientenverlegungen zu stemmen. Wie jüngst in der Klinik Wartenberg.

Wartenberg/Erding – Immer wieder führt die Ausbreitung des Coronavirus zu Personalengpässen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Diese Situation zeichnete sich wie berichtet auch am Dreikönigstag in der Klinik Wartenberg ab. Um die optimale Versorgung der Patienten sicherzustellen, wurden zwölf Patienten in andere Krankenhäuser verlegt. Zur Unterstützung des öffentlichen Rettungsdienstes sind die ehrenamtlichen Katastrophenschützer des BRK Erding und der Malteser Erding angefordert worden, die gemeinsam mit der Integrierten Leitstelle Rettungsfahrzeuge aus mehreren Landkreisen und die Zielkrankrankenhäuser organisiert haben. Malteser-Sprecherin Margit Schmitz berichtet nun in einer Pressemitteilung vom Einsatz.

Am 7. Januar um 9 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Erding die Schnelleinsatzgruppen (SEG) Transport der beiden Hilfsorganisationen, die unter Leitung von Martin Gräbe, BRK, und Tobias Cako, Leiter Einsatzdienste der Malteser, die Verlegung durchführten. „Innerhalb von nur vier Stunden konnten alle Patienten verlegt werden, unter anderem nach Kösching, Schongau, Ingolstadt, Wasserburg und Rosenheim. Bis zum späten Nachmittag waren die letzten der insgesamt zwölf Fahrzeuge wieder eingerückt“, berichtet Schmitz.

Die Malteser, die für den Einsatz drei Fahrzeuge und sechs Sanitäter gestellt haben, stehen seit Mitte Dezember in Bereitschaft, um im Bedarfsfall dringliche Verlegungsfahrten von stabilen Patienten übernehmen zu können. „Jeden Tag stehen hierfür unter meiner Leitung vier Einsatzkräfte bereit, um bei Alarmierung insgesamt zwei Notfallkrankenwagen besetzen zu können“, berichtet Ingo Gössel, Gruppenführer der SEG Transport. Die Einsatzleitung habe sich aufgrund der starken Belastung der regionalen Versorgungsstrukturen für dieses Vorgehen entschieden. „Als Partner in der Gefahrenabwehr bieten wir dem Landkreis schnell und unkompliziert weitere Krankenwagen an, wenn der Regelrettungsdienst aufgrund der Corona-Pandemie Entlastung benötigt“, so Cako.

Bereits am frühen Abend des 30. Dezember waren fünf Patienten aus Wartenberg verlegt worden, um eine Überlastung zu verhindern. „Die Integrierte Leitstelle hatte zur Bewältigung des Einsatzaufkommens die SEG Transport der Malteser alarmiert, die dank der Bereitschaft schnell zwei Notfallkrankenwagen mit Sanitätern bereitstellen konnte“, teilt Schmitz noch mit.  

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare