Jana Rudolf berichtet von denParalympics. 

Journalistik-Studentin Jana Rudolf

Als Reporterin in Südkorea

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Jana Rudolf aus Wartenberg berichtet von den Paralympics in Südkorea. Die Journalistik-Studentin wurde als Reporterin für die „Paralympics Zeitung“ ausgewählt.

Wartenberg– Zweites Semester Journalistik, und schon eröffnet sich Jana Rudolf eine große Chance. Die 21-Jährige aus Wartenberg ist eine der sechs deutschen Nachwuchsjournalisten, die gemeinsam mit zwei britischen und zwei südkoreanischen Nachwuchsschreibern für die mehrfach international ausgezeichnete „Paralympics Zeitung“ arbeiten sollen. In Print und Online berichten sie von den Paralympischen Spielen im März in PyeongChang, Südkorea.

Für sie sei es eine große Ehre, im Redaktionsteam der Paralympics Zeitung (PZ) dabei zu sein. „Das Projekt gibt mir die Möglichkeit, viel Neues zu lernen und einige tolle Erfahrungen zu machen“, sagt die 21-Jährige aus Wartenberg. Sie studiert im zweiten Semester Journalistik mit Schwerpunkt Politik und Gesellschaft an der katholischen Universität in Eichstätt.

Die PZ wird als Beilage in Tagesspiegel, Zeit und Handelsblatt erscheinen – eine Riesen-Reichweite für eine 21-jährige Nachwuchsjournalistin. Los gegangen ist dieses Abenteuer mit einer Rund-Mail ihrer Universität. Dort wurde auf die Ausschreibung hingewiesen. Die Chance hat Rudolf ergriffen.

Der Journalismus sei schon lange ihr Traumberuf, erzählt die Studentin, die in den Semesterferien bei ihren Großeltern Gunter und Marille Rudolf in Wartenberg zu Besuch ist. „Schon als Kind habe ich kleine Geschichten geschrieben.“ Später habe sie für Vereine Artikel geschrieben, zum Beispiel beim Kinderschutzbund Wartenberg. Nach der Mittleren Reife an der Mädchenrealschule, dem Abitur an der FOS sowie Praktika studiert sie jetzt in Eichstätt.

Zur Zeit beobachte sie die angespannte Lage in Nordkorea natürlich sehr genau, erzählt Rudolf. Schließlich findet die Olympiade für Menschen mit Behinderung im Nachbarland statt. Sie könne sich da aber auf ein professionelles Team verlassen, ist die 21-Jährige überzeugt. „Die beobachten für uns die Lage. Ich denke, dass sie das im Griff haben.“

Das werde sicher auch eines der Themen sein, die die Nachwuchstalente Ende November bei einem fünftägigen Vorbereitungs-Workshop beim Tagesspiegel in Berlin behandeln. Die „Paralympics Zeitung“ wird gemeinsam von der Tageszeitung und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) herausgegeben.

„Die Jury war wieder begeistert über die vielen tollen und engagierten Bewerbungen“, erklärt DGUV-Kommunikationschef Gregor Doepke. Er gehört zu dem Gremium, das die 18- bis 21-jährigen Reporter ausgewählt hat. Weitere Mitglieder sind Tagesspiegel-Redakteur Lorenz Maroldt, die mehrfache Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn, Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag sowie Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes.

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