Verein „Wittelsbacher Jagdhaus“

Das alte Schulhaus „wird toll da stehen“

Wartenberg – Jede Menge Engagement hat der Verein „Wittelsbacher Jagdhaus“ bei der Sanierung des alten Schulhauses gezeigt. Die Mitglieder wissen das zu würdigen – und schicken den Vorstand einstimmig in eine weitere Amtszeit.

Der Verein „Wittelsbacher Jagdhaus“ geht mit einem unveränderten Vorstand in die kommenden zwei Jahre: Norbert Hartmann wurde in der Jahreshauptversammlung als Erster Vorsitzender genau so einstimmig in seinem Amt bestätigt wie sein Stellvertreter Michael Paulini. Heidemarie Menzel führt die Kasse weiter und Heike Kronseder die Protokollbücher. Die Kasse wird von Michael Gruber und Peter Schickinger geprüft.

Der Kassenstand hat etwas abgenommen, aber das führte zu keinen Debatten in der Zusammenkunft. Vizebürgermeister Schickinger vertrat Wartenbergs Rathauschef Manfred Ranft und berichtete, dass die Sanierung des alten Schulhauses auf dem Weg sei. Er würdigte das Engagement von Norbert Hartmann in dieser Sache. „Hier handelt es sich um eine Totalsanierung“, so Schickinger.

70 Jahre Nutzungszeit würde für den Bau jetzt gerechnet. „Das ist leider keine öffentliche Nutzung, sondern es werden sieben Mietwohnungen in das Haus eingebaut“, erklärte er, und schob gleich hinterher: „Das ist eine ideale Lösung, was den sozialen Aspekt anbelangt.“ Schickinger freute sich schon: „Das Haus wird toll da stehen.“

Die Fertigstellung werde für August 2018 angepeilt. Aktuell rechne man mit 2,3 Millionen Euro Kosten, so der Vizebürgermeister. Der Abriss im Inneren sei abgeschlossen. Weil der Putz abgeschlagen wurde, könne man nachvollziehen, wie das Haus einst gebaut worden sei. Schickinger: „Es sind einige Sachen, die man jetzt sehen kann.“

Die ganzen Arbeiten würden vom Verein akribisch dokumentiert. Dr. Gerald Dobler mache das im Auftrag des Vereins. „Er wird uns das alles schriftlich überlassen“, kündigte Heike Kronseder an. Der Marktrat werde umfassend informiert. Auch eine Besichtigung fand statt, ein Vortrag wird vorbereitet. „Man sieht viele Rundbögen“, freute sich die Historikerin. Einige Stücke aus Metall aus dem Kies in den Böden sind schon gefunden worden und konnten in der Versammlung gezeigt werden. Schickinger dankte dem Verein, der das „durch sein Engagement und seine Hartnäckigkeit möglich gemacht“ habe.

„Es gibt eine Person, die da vorn dran steht, die extrem angeschoben hat“, formulierte er weiter. Und dann holte er die Ehrung nach, die eigentlich in der Bürgerversammlung hätte stattfinden sollen, wo Hartmann jedoch verhindert war. „Wir haben entschieden, dass wir Herrn Dr. Hartmann mit der goldenen Ehrennadel des Marktes Wartenberg auszeichnen, und das wollen wir heute tun.“

Hartmann bedankte sich und wollte „ganz klar zum Ausdruck bringen, dass man das, was ich in den letzten Jahren gemacht habe, nicht allein machen kann“. Er habe immer offene Türen vorgefunden.

Klaus Kuhn

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