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Zwei Anläufe, drei Schläge: Dann hatte Wartenbergs Bürgermeister Manfred Ranft (M.) das erste Fass Festbier angezapft.
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Hoch zu Ross, auf Kaltblut Hercules, führte Volksfestkindl Franziska Hintermaier den Zug an. 
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In der Festkutsche begleiteten die Festwirtsfamilien Müller und Wankerl den Bürgermeister.
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Musikalisch gab die Trachtenkapelle aus Wasentegernbach den Ton an.

51. Wartenberger Volksfest 

Bis Montag wird kräftig gefeiert

Wartenberg - Das 51. Wartenberger Volksfest wurde am Mittwoch offiziell eröffnet. Die Besucher dürfen sich nicht nur über einen zusätzlichen Festtag freuen. Auch der Shuttle-Bus-Service, die Party im Reiter-Bräu und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sind garantiert.

100 Liter Freibier und sommerliche Temperaturen: Neben Petrus zeigten sich auch die Organisatoren des Wartenberger Volksfestes gnädig und stellten den Besuchern beim Auszug kostenloses Reiter-Bier zur Verfügung. Am späten Mittwochnachmittag versammelten sich 30 Ortsgruppen auf dem Marktplatz, darunter acht Vereine mit ihren Fahnen. Mit dabei waren unter anderem Vertreter der Feuerwehr, des TSV und des Kinderschutzbundes, die sich in ihrer Vereinstracht oder in einheitlichen T-Shirts präsentierten und zum Festzug aufstellten.

Ein Highlight war der Auftritt des Volkstrachtenvereins, der von der Wasentegernbacher Trachtenkapelle musikalisch begleitet wurde. Die Augen der zahlreichen Schaulustigen waren immer auf das achte Wartenberger Volksfestkindl gerichtet. Hoch zu Ross führte Franziska Hintermaier aus Thenn den Zug in Richtung Volksfestplatz an und machte auf dem Rücken von Kaltblüter Hercules eine gute Figur.

„Das Reiten ist das Schönste an der ganzen Sache“, verriet die Zwölfjährige, nachdem sie allen Besuchern einen guten Festverlauf gewünscht hatte. Nach ihrer Premiere 2016 wurde der Schülerin diese Ehre heuer zum zweiten Mal zuteil.

Hinter dem schwarzen Kaltblüter reihten sich die Kapelle und die Kutsche von Anton Picker in den Festzug ein. Geübt chauffierte der Kirchberger die Prominenz mit Hilfe von zwei Haflingern vor das gefüllte Zelt. Dort wurden Bürgermeister Manfred Ranft, Gabi Rilke, Organisatorin des Vergnügungsparks, sowie die Festwirte Simon Wankerl und Anton Müller bereits sehnsüchtig erwartet. Der Tradition entsprechend, zapfte Ranft das erste Fass an, wenngleich es hierfür eines zweiten Anlaufs bedurfte, da sich der Zapfhahn aus dem Holzfass gelöst hatte. Beim zweiten Versuch brauchte Ranft drei Schläge, ehe er verkündete: „Ozapft is!“ Schon beim 50. Jubiläum im vergangenen Jahr hatten drei gezielte Hiebe gereicht.

Neben dem Anstich greifen die Organisatoren auch bei der Bewirtung auf Bewährtes zurück. Die Familien Müller und Wankerl, Pächter des Reiter-Bräu, fungieren zum zweiten Mal als Festwirte. Anton Müller zeigte sich von der positiven Resonanz beeindruckt: „Die Party, die nach Schankschluss im Reiter-Bräu stattgefunden hat, wurde bei der Premiere im vergangenen Jahr brutal gut angenommen.“ Heuer haben Feierlustige am Freitag und Samstag wieder die Möglichkeit, den Gasthof zu besuchen.

Müller selbst gibt sich bescheiden und wünscht sich neben schönem Wetter ein Musikprogramm, das den Geschmack der Besucher trifft. Diesem Wunsch kommen „Skandal aus Bayern“ am heutigen Freitag und die Partyband d’Reichenkirchner am Samstag mit Sicherheit nach. Auch der im vergangenen Jahr eingeführte Bus-Shuttle-Service für die umliegenden Ortschaften wird in eingeschränkter Form erneut angeboten. Und der Bürgermeister hofft auf „eine friedliche Wiesn und gutes Wetter“.

Am Sonntag findet ab 11 Uhr ein großes Oldtimer-Treffen mit Rundfahrt (ab 13 Uhr) durch den Markt statt. Der Montag steht ganz im Zeichen der Kinder. Um 14 Uhr ist großer Festzug. Abends spielen d’Moosner auf und bei Einbruch der Dunkelheit gibt’s ein Feuerwerk. (Julia Pfeil)

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