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Wollen sich engagieren (vorne, v. l:): Simon Grandinger jun., Josef Sedlmaier, Isabell Haindl, Christian Pröbst, Nina Hieronymus, Franz Gerstner jun., Joos Lennart und Martin Hamberger jun., (hinten, v. l.) Markus Bauer, Michael Pröbst, Oliver Holstein, Michael Grimm, Rudi Schwaiger, Markus Straßberger, Bernd Scheumaier, Thomas Furtner, Martin Hagner, Thomas Reischl, Stefan Huber, Stefan Neumaier, Anton Neumaier und Willi Veit mit Wahlleiterin Ulrike Scharf.

Kommunalwahl 2020

CSU Wartenberg: 20 Kandidaten, aber nur zwei Frauen 

Wartenberg - Mehr Bewerber als Listenplätze: Diesen Luxus hatte die CSU Wartenberg bei der Aufstellung ihrer Gemeinderatskandidaten für 2020. Frauen fanden sich aber nur zwei. 

Die Liste wurde einstimmig abgesegnet. Ortsvorsitzender Markus Straßberger erklärte, dass man aus dem Vollen habe schöpfen können. Allerdings befinden sich unter den 20 Kandidaten nur zwei Frauen. Das bedauerte vor allem Wahlleiterin Ulrike Scharf in der gut besuchten Aufstellungsversammlung am Donnerstagabend im Gasthaus Bachmaier in Pesenlern.

Der CSU-Ortsvorstand habe die Reihenfolge auf der Liste in einer längeren Sitzung vorberaten, erklärte Straßberger. Änderungsanträge dazu kamen keine, was der Wahlleiterin das Geschäft erleichterte und die ganze Versammlung beschleunigte.

Scharf warb leidenschaftlich für die Kommunalwahlen am 15. März 2020, die sie „die Mutter aller Wahlen“ nannte, weil Demokratie dort am direktesten zu erleben sei. Sie entschuldigte sich bei den Versammlungsteilnehmern, dass sie diese „mit Formalien quälen“ müsse. Aber es habe nun mal korrekt abzulaufen.

Bei der Zusammenstellung der Kandidaten sei darauf geachtet worden, dass solche Persönlichkeiten auf der Liste erscheinen, die bereits gezeigt hätten, dass sie in der Lage seien, Verantwortung zu übernehmen. Darüber hinaus sei eine „gesunde Mischung“, was Alter und Berufe angeht, gelungen, freute sich Straßberger.

Dann überließ er dem Bürgermeister-Kandidaten Christian Pröbst das Feld. Der machte schon mal ein bisschen Wahlkampf, unter anderem mit dem Thema Recyclinghof: „Im Strukturausschuss des Kreistags dafür, im Marktrat aber dann dagegen stimmen, das verstehe ich einfach nicht“, kritisierte er an die Adresse der SPD gewandt. Auf den gemeinsamen Wahlkampf freut er sich: „Es macht Spaß mit Euch.“

Die CSU-Kandidatenliste wird angeführt von den fünf amtierenden Marktgemeinderäten Christian Pröbst, Isabell Haindl, Markus Straßberger, Franz Gerstner und Josef Sedlmaier. Sie machen also alle weiter – „wenn der Wähler mich denn will“ (Haindl). Alle Bewerber konnten sich vorstellen, hielten sich diszipliniert an die Zeit und machten das teilweise ganz humorvoll: „Ich habe zwei Kinder, beide mit derselben Frau“, meinten gleich mehrere Herren.

Mit Nina Hieronymus ist die zweite Frau auf Platz sechs zu finden, gefolgt von TSV-Chef Thomas Reischl, Kreismusikschulleiter Bernd Scheumaier, Thomas Furtner, Simon Gandinger jun., Martin Hamberger jun. Martin Hagner, Stefan Neumaier, Michael Pröbst, Markus Bauer, Stefan Huber, Rudi Schwaiger, Anton Neumaier, Joos Lennart und Oliver Hollstein. Ersatzkandidaten sind Michael Grimm, Willi Veit und Ludwig Selmaier.

Auch Straßberger lief sich schon mal warm für den Wahlkampf: „Der Gemeinderat könnte viele von uns vertragen.“ Pröbst stimmte die Kandidaten ein auf das kommunalpolitische Ehrenamt: „Es ist viel Zeit, die man da investiert, aber es ist auch eine schöne Zeit.“ (Klaus Kuhn)

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