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Werner Christofori leitet seit 2018 die Geschäfte im Wartenberger Rathaus.
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Werner Christofori leitet seit 2018 die Geschäfte im Wartenberger Rathaus.

Werner Christofori ist jetzt Oberverwaltungsrat

„Kein Zuckerschlecken“: Wartenbergs VG-Geschäftsleiter spricht über seinen Aufstieg

  • Markus Schwarzkugler
    vonMarkus Schwarzkugler
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Pauken, pauken, pauken: Der Geschäftsleiter der VG Wartenberg, Werner Christofori, ist zum Oberwaltungsrat aufgestiegen. Wir haben mit ihm über die Rückkehr auf die Schulbank gesprochen.

Wartenberg/Taufkirchen – Der Geschäftsleiter der VG Wartenberg, Werner Christofori, ist aufgestiegen. Bürgermeister Christian Pröbst teilte im Wartenberger Marktrat mit, dass Christofori die Prüfung zum Oberverwaltungsrat bestanden hat. Dafür bekam er vom Gemeindechef ein Präsent überreicht und viel Applaus vom Gremium. „Das war kein Zuckerschlecken“, sagte Christofori mit zufriedenem Gesichtsausdruck nach intensiver Ausbildung. 2018 ist der 52-jährige Vater zweier erwachsener Kinder (Tochter und Sohn), der in Taufkirchen wohnt, vom Isener Rathaus nach Wartenberg gewechselt. Wir haben mit ihm gesprochen.

Glückwunsch zum Aufstieg, Herr Christofori. Es war kein Zuckerschlecken, haben Sie gesagt.

Nein, das war’s auch nicht. Die Prüfungsinhalte waren sehr tiefgreifend. Es waren acht Module wie Projekt- und Finanzmanagement, Personalentwicklung oder Prozessrecht. Die Fortbildung ging über die Bayerische Verwaltungsschule. Ich war zum Beispiel in Regen, Riedenburg und München, die Module dauerten von zwei Tagen bis zu einer Woche.

Haben Sie sich mal wieder gefühlt wie ein Student?

Meine Studienzeit ist schon länger her, aber ja. Bloß so geballt und kompakt ist das nicht vergleichbar mit Schule oder Uni.

Wie arg viel mussten Sie denn pauken?

Vor der Prüfung habe ich ein paar Tage freinehmen dürfen. Gottseidank hat mich meine Familie sehr unterstützt.

Hat Sie Ihre Frau daheim ausgefragt, oder wie muss ich mir das vorstellen?

(lacht) Ausgefragt hat sie mich jetzt nicht, das habe ich schon selber gemacht. Gelernt habe ich brav am Schreibtisch. Der musste davor leer sein, um die ganzen Gesetzestexte ausbreiten zu können. Hinzu kommt Internetrecherche. Pro Unterrichtstag waren es übrigens bis zu 180 Präsentationsfolien zum Lernen.

Der Unterricht lief komplett werktags. Hat sich da im Büro im Rathaus nicht die Arbeit gestapelt?

Es ging schon. Mit dem Handy konnte ich so nebenbei manches erledigen, oder ich habe auch mal abends aufs Mobiltelefon geschaut. Zudem bin ich ja in den Ratssitzungen von meinen Kollegen vertreten worden.

Wie ist denn Ihr neuer Rang, der Oberverwaltungsrat, auf der Beamtenskala einzuordnen?

Bislang war ich Verwaltungsrat. Mein Aufstieg entspricht nun dem ehemaligen Höheren Dienst. Ich bin jetzt in der vierten Qualifikationsebene, das ist die höchste Ebene, die in der Verwaltungsgemeinschaft Wartenberg möglich ist. Das ist vielleicht grob vergleichbar mit dem Oberstudienrat bei Lehrern. Meine Stelle in Wartenberg war damals bereits als Oberverwaltungsrat ausgeschrieben.

Das Gespräch führte Markus Schwarzkugler.

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