In einer Gemeinschaftsaktion wird das Wartenberger Kriegerdenkmal umgestaltet.
+
In einer Gemeinschaftsaktion wird das Wartenberger Kriegerdenkmal umgestaltet.

Bänke, Rückschnitte und ein Weg

„Ein tolles Gemeinschaftsprojekt“: Umgestaltung am Wartenberger Kriegerdenkmal

Wenn das Geld knapp ist – und das ist in Wartenberg der Fall – wird die Suche nach gemeinsamen, preisgünstigen Lösungen intensiviert. Im Fall des Kriegerdenkmals mit besonderem Erfolg.

Wartenberg - Es gibt einen konkreten Plan, der zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein umgesetzt werden soll. Der Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss des Marktgemeinderats reagierte in seiner Sitzung durchweg positiv, als Bürgermeister Christian Pröbst die Planskizze an die Wand warf. Die Büsche werden etwas zurückgeschnitten, der alte Baumbestand bleibt erhalten. Das Gedenkkreuz für die Vertriebenen wandert in eine andere Ecke, wo es besser gesehen wird. Der Trampelpfad, der sich von der Kirche zum Denkmal entwickelt hat, wird zum offiziellen Weg, der sich fortsetzen soll bis hin zu Bänken, die, wie berichtet, der Obst- und Gartenbauverein noch aufstellen will.

Laut dessen Vorsitzendem August Groh soll eine etwas andere Art von Bank aufgestellt werden, die der Atmosphäre des Platzes eher gerecht werde: „Die Leute wollen an einem solchen Ort wohl eher für sich sein, darum werden die Bänke kleiner.“ Der Bauhof werde hier mit eingebunden, berichtete der Bürgermeister in der Sitzung und freute sich schon: „Das wird ein tolles Gemeinschaftsprojekt.“ Genauso hatte sich auch Groh geäußert, der meinte, dass das eine schöne Sache werde.

Josef Sedlmaier (CSU) meinte im Ausschuss, dass das eine Planung sei, die der Würde des Ortes gerecht werde. Dominik Rutz (Grüne) bat nur darum, ein wenig darauf zu achten, dass die Frühlingsblüher in der Rasenfläche geschont werden. Den Rückschnitt der Hecken könne man verkraften, der Baumbestand solle erhalten bleiben.

Die Abgrenzung zur Strogenstraße bleibt. Das geht aus der Planung hervor. Dort steht eine große Hecke, die bleiben soll, wenn auch deutlich zurückgeschnitten.

Der ganze Ort solle heller werden, so die Zielvorstellung des Bürgermeisters nach einer Ortseinsicht. Das geht nur, wenn die hohen Hecken deutlich kürzer werden – „auf Blickhöhe“, wie es Pröbst formulierte.

Einen Beschluss führte der Rathauschef nicht herbei, sondern er klappte den Aktendeckel zu mit den Worten: „Gut, dann machen wir das so.“

KLAUS KUHN

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare