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Eine Erfolgsbilanz legte Adolf Geier dem Mittelschulverband vor.

Marie-Pettenbeck-Schule

„Ein Zuwachs, um den wir beneidet werden“

Wartenberg – Die Marie-Pettenbeck-Schule steht gut da. Das stellte Rektor Adolf Geier in seinem letzten Bericht für den Mittelschulverband fest.

Die Marie-Pettenbeck-Schule ist zu einer der größten Volksschulen im Landkreis geworden, erreicht die Marke von 500 Schülern, ist randvoll und weitet ihr Angebot aus. Das berichtete Rektor Adolf Geier den Räten des Mittelschulverbands Wartenberg. Das habe schon einmal ganz anders ausgesehen. „Da hatten wir mit sinkenden Schülerzahlen zu kämpfen“, sagte Geier, der zum Schuljahresende nach Taufkirchen wechselt. Sein Bericht geriet zu einer Erfolgsbilanz seiner achtjährigen Tätigkeit als Rektor in Wartenberg.

Den Erfolg der Marie-Pettenbeck-Schule führte Geier maßgeblich auf die Vorbereitungsklassen zurück, wie das 9+2-Modell mittlerweile offiziell heißt. Das hatte auch Kultusminister Ludwig Spaenle bei seiner Rede in Wartenberg anklingen lassen.

Geier betrachtete es rückblickend als Glücksfall, dass man in Sachen Realschule für Wartenberg eben doch nur „Zweiter Sieger“ geworden sei. Oberding hatte die Realschule bekommen, die Wartenberger Mittelschule habe sich gut entwickeln können. Der Pädagoge ging sogar so weit zu sagen: „Wir stehen so gut da wie keine andere Schule im Landkreis. Wir haben einen Zuwachs, um den wir beneidet werden.“

Tatsächlich startet die Schule im September mit einem neuen Angebot: ein gebundener Ganztageszug in der Grundschule, wie er im Mittelschulbereich bereits etabliert ist. Das ermögliche weiteren Zuwachs, so Geier.

Dieser Zuwachs hat Folgen, die Verbandsvorsitzender Hans Wiesmaier grob umriss: Man werde darüber reden müssen, wie sich die Schule räumlich neu aufstellt. Für Geier war es der Augenblick, den politisch Verantwortlichen zu danken „für alles, was mir in den vergangenen acht Jahren Gutes widerfahren ist“.

Der Beifall der Politiker galt umgekehrt dem Schulleiter. „Der Markt Wartenberg kann sich bei dir und dem ganzen Team nicht genug bedanken“, erklärte Wartenbergs Vize-Bürgermeister Peter Schickinger.

„Wir müssen uns was zutrauen, um Erfolg zu haben“, sagte Wiesmaier mit Blick auf die Zukunft. Genau das habe die Schule unter Geier getan. Was seine offizielle Verabschiedung angehe, werde man noch „einen passenden Rahmen“ finden, deutete Wiesmaier weiter an. Außerdem bleibe Geier den Wartenbergern als Koordinator im Mittelschulverbund mit Taufkirchen und Velden erhalten. Der neue Chef der Marie-Pettenbeck-Schule ist noch nicht bekannt.

Klaus Kuhn

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