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Einen ersten Vorgeschmack auf künftige Veranstaltungen bekamen die Gäste.

Trachtenheim Wartenberg

Feier-Test bestanden

Wartenberg – Beim Richtfest schnuppern Wartenberger Trachtler und ihre Gäste Vereinsheim-Luft. Der Einzug soll im März sein.

Der Volkstrachtenverein Wartenberg ist mit dem Bauen schneller als mit dem Feiern. Am Samstag stieg auf der Baustelle des künftigen Trachtenheims am Sportzentrum ein doppeltes Nachholfest. Vor großer Zuschauerkulisse begingen die Trachtler Grundsteinlegung und Richtfest zusammen. Weil das Dach schon fertig ist, wurde der dazu gehörige Richtbaum innen aufgestellt.

„Wir sind mördermäßig stolz“, sagte Pressesprecherin Julia Gebhart zu den Medienvertretern: „Am 4. Juli war der erste Spatenstich, und jetzt stehen wir schon drin.“ Das Dach ist zu, die Fenster sind eingebaut, der Bau ist rechtzeitig vor dem Winter so weit dicht geworden, dass mit dem Innenausbau begonnen werden kann. Vorsitzender Sepp Korber berichtete, dass der Verein fast im Zeitplan sei. Der Kostenrahmen werde aber voll eingehalten. Das Ziel ist, im März einzuziehen.

Der Richtspruch kam von Zimmerer Nikolaus Hintermaier. „Die Feierstunde hat geschlagen, es ruhe die geübte Hand.“ Der erste Schluck aus dem Glas galt den Bauherren, der zweite den Handwerkern. Der Richtbaum wurde später versteigert. Dann erst mauerte „Hausmaurer“ Manuel Plabst die Kassette in einer Nische rechts neben der Bühne ein. Nachfolgende Generationen werden, wenn sie diese Metallbüchse jemals öffnen sollten, einiges zu lesen bekommen: die Grundsteinurkunde, die Festschriften zu den Vereinsjubiläen 1983, 1993 und 2015, die örtlichen Tageszeitungen und der aktuelle Kirchenführer plus eine Reihe von Bildern. Neben dem aktuellen Geld sind Gedenkmünzen wie Georgstaler und Ulrichskreuz sowie ein Gnadenbild aus Maria Thalheim enthalten.

„Ohne den Bürgermeister und die Gemeinderäte hätten wir das nicht machen können“, stellte Korber klar. „Alle haben ein Vereinsheim, wir möchten auch eines haben“, sagte er. Bürgermeister Manfred Ranft gratulierte im Namen des Marktgemeinderats zum Baufortschritt. „Das ist genau so, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagte er. Bei den nun folgenden Ausbaugewerken könne der Trachtenverein sich nun auch auf eigene Spezialisten verlassen.

Klaus Kuhn

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