Ein Bild wie aus anderen Zeiten: Ob es heuer in Wartenberg tatsächlich wieder ein Volksfest geben wird, steht noch in den Sternen.
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Ein Bild wie aus anderen Zeiten: Ob es heuer in Wartenberg tatsächlich wieder ein Volksfest geben wird, steht noch in den Sternen.

„Glücksfall“ für Wartenberg: Kurzfristige Entscheidung möglich – Zwei Termine

Flexibles Volksfest: Wartenberg hat zwei Optionen

Corona sorgt auch in der Marktgemeinde Wartenberg für Kopfzerbrechen. Kann das Volksfest im Juni stattfinden? Wenn möglich, soll der Termin vom 17. bis 21. Juni auch gehalten werden, heißt es aus dem Rathaus. Bekanntlich gibt es aber schon einen Ersatztermin: den Zeitraum vom 24. bis 28. September. Eine Komplettabsage wie 2020 steht aktuell nicht zur Debatte.

VON KLAUS KUHN

Wartenberg - Damals hatte Gabi Rilke mit ihrem Stand auf dem Marktplatz für ein wenig „Volksfest to go“ gesorgt. Daran will aktuell noch niemand denken. Der Volksfest-Auszug heuer ist für den 17. Juni vorgesehen, die DLRG beispielsweise schreibt zu diesem Termin: „Mal sehen“. Und Bürgermeister Christian Pröbst stellt auf Nachfrage der Heimatzeitung klar, dass das Wartenberger Volksfest, wenn es irgendwie machbar sei, auch gehalten werden solle. Er müsse natürlich auch abwarten, was von der Regierung komme. „Wenn die sagen, dass bis dann und dann alle Volksfeste verboten sind, dann ist das selbsterklärend“, so der Bürgermeister.

Er nennt es einen großen Vorteil, dass man in Wartenberg so flexibel reagieren könne: „Wir haben den Wirt vor Ort, mit dem ist das schon besprochen, wir haben flexible Schausteller. Und der Zeltverleih, der ist in Bruckberg, dem ist das ziemlich egal, weil das Zelt eh bloß rumliegt, weil so viel abgesagt wird.“

Flexibel sei man, so Pröbst, weil es ein vergleichsweise kleines Volksfest sei. Darum könne man sich die Entscheidung bis wenige Wochen vor dem Termin offen halten und werde das auch tun. Der Ausweichtermin im September nach den Sommerferien stehe zum Glück auch schon länger fest. Pröbst freundet sich mit dem Alternativ-Termin allmählich an, und zwar mit Blick nach München: „Dann ist da eh das Italiener-Wochenende auf der Wiesn. Dann sollen die Leute lieber zu uns kommen“, meint er augenzwinkernd.

Schaustellerin Rilke berichtet, dass Pröbst schon vor längerem den Ausweichtermin mit ihr besprochen habe. „Das ist dann nach der Herbstschau in Moosburg.“ Die von Pröbst gelobte Flexibilität bei der Entscheidung bezeichnet sie als einen Glücksfall für Wartenberg. Andere sind nach ihren Erfahrungen nicht so flexibel: „Altötting wäre auch im Juni gewesen, da habe ich schon die Absage bekommen.“

Seit 2. April bieten die Familien Rilke und Diebold immer freitags bis sonntags wieder Volksfestschmankerl in ihrer Bude am Marktplatz an. Ein kleiner Vorgeschmack auf das große Fest, so hofft man zumindest.

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