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Der bestätigte Vorstand des Freundeskreises der Klinik Wartenberg (v. l.): Vorsitzende Marie-Joseé Polus, Stellvertreterin Stephanie Weltrich-Streit, Schriftführerin Irene Hilf und Schatzmeister Hans Günter Scholz.

Freundeskreis Klinik Wartenberg

„Klinik Wartenberg profitiert sehr vom Freundeskreis“

Ohne den Freundeskreis der Klinik Wartenberg könnten viele Extras dort nicht angeboten werden – von Instrumenten für die Musik-Therapie bis zur Kletterwand.

Wartenberg – Der Freundeskreis der Klinik Wartenberg hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Vorsitzende Marie-Josée Polus begann die Hauptversammlung in einem Konferenzraum der Klinik darum mit Danksagungen, vor allem an die Sponsoren, denn: „Ohne Spender funktioniert der Freundeskreis nicht.“ Der Adventskalender Fraunberg beispielsweise war mit 1800 Euro dabei, der Flughafen habe erst in diesen Tagen einen bestehenden Sponsoring-Vertrag verlängert, und die einheimische Wirtschaft sei stark vertreten.

Man habe „so manches Extra“ für die Klinik bereit stellen können, berichtete Zweite Vorsitzende Stephanie

Weltrich-Streit. Dazu gehören Instrumente für die Musik-Therapie in verschiedenen Abteilungen, Kulturangebote, die Ingrid Hargasser immer organisiert, teilweise mit dem Kulturmarkt Wartenberg, Therapiehunde der Johanniter, eine Kletterwand und ein Kugellabyrinth für die Palliativstation. 12 000 Euro hat der Verein für die Ausstattung der neuen Palliativstation in die zweckgebundenen Rücklagen eingestellt.

Eine Informationsveranstaltung zum Thema „Trauer“ mit 60 Gästen ergänzte das Programm, das sehr viel Kulturangebote enthielt. Klinik-Geschäftsführer Constantin von Stechow kommentierte: „Das ist großartig, was da geleistet wird. Die Klinik profitiert sehr davon.“

Insgesamt stehen 23 000 Euro an Einnahmen zu Buche, 35 000 Euro stehen auf der Ausgabenseite. „Das heißt, unser Kontostand ist ziemlich zusammengeschmolzen“, so Kassier Hans-Günter Scholz. Das bedeute aber auch, dass der Verein sich auch auf die Einnahmenseite konzentrieren müsse.

Die von von Stechow geleiteten Neuwahlen brachten keine Veränderungen. Polus bleibt für weitere zwei Jahre an der Spitze, unterstützt von Weltrich-Streit als Stellvertreterin. Schatzmeister bleibt Scholz, und Irene Hilf kümmert sich auch weiterhin um alle Protokolle.

In diesem Jahr soll zusammen mit örtlichen Vereinen eine Veranstaltung zum Thema „Patientenverfügung“ angeboten werden. „Das kann man nicht oft genug machen“, sagte Weltrich-Streit.

„Tiergestützte Therapie“, die der Verein unterstützt, ist für von Stechow enorm hilfreich. „Mein Lieblingserlebnis“ nannte er jene Szene, als eine Frau mit Schwierigkeiten mit dem rechten Arm mit einer Selbstverständlichkeit einen der Hunde gestreichelt habe, dass dem Ergotherapeuten der Mund offen stehen geblieben sei, weil er seit Wochen versucht habe, die Mobilität des Arms zu verbessern. Offenbar, so von Stechow, habe das emotionale Bedürfnis, einen der drei eingesetzten Therapiehunde zu streicheln,

bestehende Barrieren durchbrochen. 

Klaus Kuhn

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