Zapfig war’s: Norbert Hartmann (l.) und Christian Pröbst waren dennoch bester Laune am Gedenkstein.
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Zapfig war’s: Norbert Hartmann (l.) und Christian Pröbst waren dennoch bester Laune am Gedenkstein.

Übergabe an den Markt Wartenberg

Verein Wittelsbacher Jagdhaus spendet Gedenkstein und Piano

Der Verein Wittelsbacher Jagdhaus hat die Vereinskasse geplündert und dem Markt Wartenberg nicht nur einen Gedenkstein aus der Hand von Steinmetzmeister Paul Neumeier für den Eingangsbereich gestiftet, sondern auch ein E-Piano für den Wittelsbacher Saal.

Wartenberg – Beides wurde nun offiziell der Marktgemeinde übergeben. Für Bürgermeister Christian Pröbst war das das Ende aller Bauarbeiten an dem lange umstrittenen Millionenprojekt.

Erste Spielerin am Instrument war Kristina Paulini, die schon als Braut bei der Bettelhochzeit eine gute Figur gemacht hatte. Das Instrument von Yamaha spielt sich wie ein Konzertflügel, steht auf Rollen und kann bequem aufgeräumt werden. Zu Kosten sagte in der coronabedingt klein gehaltenen Versammlung zwar niemand was, die Musikerin sprach aber von einem hochwertigen Instrument. Auch 3. Bürgermeister Bernd Scheumaier, bekanntermaßen vom Fach, äußerte sich anerkennend. Und Vereinsvorsitzender Norbert Hartmann meinte: „Jetzt ist es so weit.“

Hartmann erinnerte an die bewegte Geschichte des Hauses, dankte aber auch den Mitgliedern des Vereins, der 2004 aus der Taufe gehoben worden war. „2015 hat man ein Sanierungskonzept vorgelegt“, so der Vorsitzende, der in seiner Bescheidenheit verschwieg, dass „man“ in diesem Fall er selbst war. Das holte später Pröbst nach, der zugab, dass ohne den Verein wahrscheinlich gar nichts passiert wäre. Viel Dank erhielt Heike Kronseder, die sich „mit nie enden wollender Arbeitskraft“ eingesetzt habe und zur „Seele dieses Hauses“ mutiert sei.

Der Gedenkstein im Eingangsbereich des Geländes listet die Eckdaten der Geschichte des Hauses auf. Das nasskalte Wetter, aber auch die drinnen lockende Musik vom Piano veranlassten die Gäste dazu, den Platz draußen schnell wieder zu verlassen.  

Klaus Kuhn

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