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Verstärkte die Gastgeber: die Liedertafel Taufkirchen. Gemeinsam sangen sie zum Schluss des Herbstkonzerts „Atemlos“ von Helene Fischer. 

Herbstkonzert des Wartenberger Männerchors

Immergrüne Stücke

Unter dem Motto „Ohrwürmer und Evergreens“ veranstaltete der Wartenberger Männerchor sein Konzert. Dabei machten die Sänger nicht nur auf der Bühne eine gute Figur. Sie zeigten sich auch als Gastgeber von ihrer besten Seite.

Wartenberg Die Aula der Marie-Pettenbeck-Schule wurde am Samstag zum Konzertsaal umfunktioniert, in dem Musikbegeisterte gespannt auf den Auftritt des Wartenberger Männerchors, der Liedertafel Taufkirchen und des Salonorchesters Hohenpolding warteten.

Nachdem Vorsitzender Max Kammerer das Publikum begrüßt hatte, konnte sich Bürgermeister Manfred Ranft eine Anspielung auf die fünfjährigen Sanierungsarbeiten am Gärtnerplatztheater in München nicht verkneifen. Er meinte, „dass es bei uns keine Hebebühne braucht, um gute Musik zu machen“. Kurz darauf positionierten sich die Gastgeber in Anzughose, schwarzem Hemd und roter Krawatte im Halbkreis um Chorleiter Christian Rott, der am Piano das Eröffnungsstück „Die Forelle“ anstimmte. Das zweistündige Programm sollte laut Rott eine Auswahl an „immergrünen, dauerhaft beliebten und frischen Liedern sein. Evergreens eben“.

Die Zuhörer lauschten vielen musikalischen Ohrwürmern, die von der Liedertafel und dem Männerchor abwechselnd vorgetragen wurden. Das Salonorchester Hohenpolding sorgte mit einer fetzigen Mischung aus Kontrabass, Akkordeon und Streichern ebenfalls für gute Unterhaltung.

Die Sänger aus Taufkirchen passten sich den Gastgebern nicht nur inhaltlich an. Sie traten ebenfalls in einer schwarz-roten Kombination auf. Für ihre Vorführung gab es viel Applaus.

Andrea Rable erntete für ihre gefühlvolle Darbietung des Dauerbrenners „Ave Maria“ ebenfalls begeisterten Beifall. Nach den Werken „Bel Ami“ und „Am Brunnen vor dem Tore“ kehrten die Mitwirkenden der Klassik den Rücken und widmeten sich neueren Werken, darunter „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und „Summer of 69“. Als der Männerchor „Sierra Madre“ anstimmte, griffen die Zuhörer kurzerhand zum Feuerzeug oder der Handytaschenlampe und schunkelten im Takt.

Auch Dr. Norbert Hartmann alias „Der singende Zahnarzt“ zog das Publikum mit seiner Darbietung von „Schnuckie, ach Schnuckie“ in den Bann und animierte zum Mitsingen. Den Höhepunkt des Abends bildete der gemeinsame Auftritt des Männerchors und der Liedertafel. Sie präsentierten ihre Version des Schlagerhits „Atemlos“ von Helene Fischer. Das Publikum dankte den Künstlern mit lang anhaltendem Applaus.

Julia Pfeil

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