Dringend benötigt: der Kleine Saal in der Strogenhalle. Unser Bild entstand am Dienstag während der Nachmittagsbetreuung.
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Dringend benötigt: der Kleine Saal in der Strogenhalle. Unser Bild entstand am Dienstag während der Nachmittagsbetreuung.

Nachmittagsunterricht zieht in den Kleinen Saal der Strogenhalle

In der Marie-Pettenbeck-Schule wird’s jetzt schon zu eng - Vereine weichen aus

Die Marie-Pettenbeck-Schule in Wartenberg ist schon jetzt zu klein. Die Nachmittagsbetreuung zieht in die Strogenhalle, dafür weichen diverse Vereine aus.

VON KLAUS KUHN

Wartenberg – Jetzt ist es endgültig so weit: Die Marie-Pettenbeck-Schule in Wartenberg ist zu klein. Die Nachmittagsschule muss dauerhaft in den Kleinen Saal der Strogenhalle ausweichen, hat sich dort auch schon eingerichtet. „Der Herkules-Saal ist echt wichtig“, sagte Schulleiter Micheal Braun am Montag in der Sitzung des Schulverbands. Die Sportler müssen derweil umziehen.

Bürgermeister Christian Pröbst (CSU), zugleich Verbandsvorsitzender, berichtete, dass der Markt sich mit dem TSV Wartenberg dahingehend geeinigt habe, dass die Vereine, die bisher den Saal genutzt haben, ins Sportheim ausweichen können. Es geht um 30 Stunden pro Woche. Im Sportheim gibt es einen größeren Raum, der dafür auch ausgelegt ist. Darin findet zum Beispiel die Hauptversammlung des TSV oder die Sportlerehrung des Marktes statt, und die Indoor-Cycling-Gruppe trainiert dort. „Das lassen wir uns auch etwas kosten“, deutete Pröbst an.

Sollte der Kleine Saal für Veranstaltungen gebraucht werden, müsse man eben ausräumen. Aber der Markt habe ja noch den Wittelsbacher Saal im Alen Schulhaus, so dass sich die Zeit ganz gut werde überbrücken lassen. Die Schule nutzt für verschiedene Zwecke auch einen Raum im Haus für Kinder.

Pröbst kündigte außerdem an, dass die Schulverbandsversammlung in der nichtöffentlichen Sitzung Nägel mit Köpfen machen werde, was die Machbarkeitsstudie bezüglich der Schaffung von Schulraum angehe. Diese Bemerkung ging bewusst in Richtung der Medienvertreter. Er legte Wert darauf, dass öffentlich werde, „dass hier was vorwärts geht“.

Wie berichtet, muss noch eine Grundsatzentscheidung getroffen werden, wie der fehlende Raum von rund 2000 Quadratmetern Nutzfläche technisch am besten zu bewerkstelligen ist. Die Alternativen Anbau, Aufstockung und separater Neubau nebenan stehen hier zur Debatte. Bleiben soll es bei einer gemeinsamen Schulleitung.

Derweil wird gebaut: Die Heizzentrale ist bereits drin, so der Bericht des Schulverbandsvorsitzenden. Nach und nach werden die einzelnen Sektoren des Schulgebäudes angeschlossen, wobei sich Hausmeister Michael Brenninger nach den Worten Pröbsts einige Meriten verdient hat. Denn er habe die Planung für die Arbeiten erstellt, nach der jetzt auch die Handwerker zugange seien. „Es macht einfach Sinn, mit den Räumen im Norden anzufangen, weil da die Sonne nicht drauf scheint“, sagte Pröbst. Hort und Kinderhaus werden noch separat versorgt, berichtete er weiter. Hier werde es noch einige Nachträge geben, stimmte er das Gremium schon mal ein, ohne dass es kritische Rückfragen gab.

Ein ärgerlicher Posten der Jahresrechnung wird dann sicher nicht mehr auftauchen: Heizöl. „Ansatz war zu gering“, steht mal wieder in der Begründung für die Mehrausgabe 2019. Heizöl für 80 000 Euro ist 2019 durch den Schornstein gegangen.

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