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Rasante Tricks üben die Scooter-Fahrer am Wartenberger Skateplatz. Maxi Herkner (11) demonstriert hier einen Tailwhip. Für eine neue Mini Pipe haben sich (v. l.) Maximilian Pröbst, Elias Hewig, Dennis Hemprich (13), Jonas Baumann und Sebastian Spielberg (8) sowie Julian Hemprich (r.) engagiert. 

Neue Rampe am Skateplatz

Jonas und seine Freunde setzen sich durch

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Am Wartenberger Skateplatz soll eine neue Mini Pipe gebaut werden. Der Antrag kam von einem Neunjährigen und seinen Freunden.

Wartenberg – Jonas Baumann ist neun Jahre alt und bereits ein echter Macher in der Wartenberger Lokalpolitik. Er fährt gerne mit seinem Scooter auf dem Skateplatz an der Pesenlerner Straße und dachte sich: Eine Mini Pipe wäre schön. Also starteten er und seine Freunde eine Unterschriftensammlung. Ihr Antrag im Marktgemeinderat wurde ein Erfolg. Am Mittwoch sprach sich das Gremium für die etwa 10 000 Euro teure Rampe aus.

Den Wunsch nach Veränderungen auf dem Skateplatz bekam Jonas bei einem Besuch bei seiner Oma in Würzburg. „Da waren richtig coole Rampen“, erzählt der Neunjährige von der dortigen Anlage. Wie man selbst dafür sorgen kann, dass Wünsche wahr werden, lernte der Grundschüler wiederum im Heimat- und Sachunterricht. Seine Klasse 4b besuchte mit Lehrerin Bianca Daffner das Rathaus. „Da hat uns der Bürgermeister erzählt, dass man Anträge stellen kann“, berichtet der Neunjährige.

Also beschlossen er und sein Freund Elias Hewig (8), Unterschriften zu sammeln. Erst hatten sie dafür noch ein leeres Blatt. „Mein Papa hat uns da was vorgeschrieben“, erzählt Maximilian Pröbst (7). Also hatten die Burschen ein richtiges Formular, auf dem am Ende 60 Erwachsene unterschrieben. „Manche haben auch gesagt: Ich unterstütze euch, weil ihr so tüchtig seid“, erzählt Jonas.

Maximilians Vater ist praktischerweise der 3. Bürgermeister Christian Pröbst. Er reichte den Antrag im Namen seines jungen Nachbarn Jonas und seiner Freunde bei der Gemeinde ein. „Da können wir auf unsere Marie-Pettenbeck-Schule stolz sein“, sagte der CSU-Rat in der Sitzung am Mittwoch. Dort würden die Kinder lernen, wie Demokratie funktioniert.

Die Räte befürworteten den Bau einer Mini Pipe im Grundsatz. „Platz haben wir“, sagte Bürgermeister Manfred Ranft (FWG). Das einzige vorliegende Angebot reichte dem Gremium aber nicht. Nun sollen noch Vergleichsangebote eingeholt werden.

„Der Skateplatz hat sich sehr positiv entwickelt“, sagte Isabell Haindl (CSU) in der Sitzung. Im Sommer habe sie ständig 20 bis 25 Kinder dort gesehen. „Ich habe das Gefühl, dass vor allem die Jüngeren den Platz nutzen“, meinte der Bürgermeister. Haindl bestätigte das.

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