Jugendgemeinschaft Wartenberg

Wieder eine Party in der Strogenhalle

„Summer of 69“ heißt es am 14. April in der Strogenhalle. Die Jugendgemeinschaft packt das Party-Projekt an und schreckt auch vor dem Lärmschutz nicht zurück.

Wartenberg – Die Jugendgemeinschaft Wartenberg traut sich etwas, was sich viele Vereine in Wartenberg nicht mehr zumuten: eine ausgewachsene Party in der Strogenhalle, mit Schallschutzauflagen und Lärmschutzwand zum Wohngebiet. Die „Summer of 69“-Party soll am Samstag, 14. April, wieder aufleben, und 3. Bürgermeister Christian Pröbst bestärkte die jungen Leute in ihrer Generalversammlung ausdrücklich: „Es wird Zeit, dass sich ein Verein mal traut.“

Vorsitzender Jakob Will richtete einen flammenden Appell an die Mitglieder, es müssten alle mithelfen. Etwa 30 Aktive würden gebraucht. „Es werden stressige drei Tage“, stimmte er die Versammelten schon mal ein. Es werde aber auch Spaß machen.

Zur Vorbereitung werde eine eigene Mitgliederversammlung einberufen. Wie weit die Vorbereitungen schon gediehen sind machte Will auch deutlich: die Technik sei organisiert, die Security bestellt, ein DJ verpflichtet. Es fehle noch der Bestuhlungsplan und die Werbung. „Es schadet dem Verein nicht, wenn er mehr Präsenz zeigt“, erklärte der Vorsitzende. Solchermaßen motiviert gingen die Jugendlichen an die von Pröbst geleiteten Wahlen und bestätigten erst mal Will einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender. Maximilian Bergmann macht den Vize, Patrizia Caria führt die Protokolle. Vreni Stürzl und Lisa Altmann übernehmen die Kasse, die jetzt von Philipp Brandl und Samuel Gromes geprüft wird. Wie motiviert die jungen Leute sind, zeigte der Run auf die Beisitzerposten, was eine längere Auszählung der geheimen Wahl bedeutete: Andreas Haider, Anna Menz, Michael Maier und Michael Weiß setzten sich durch.

Will möchte zwei Teams bilden. Eine Gruppe kümmert sich um besagte Party, die andere um das weitere Jahresprogramm, zu dem nach dem durchschlagenden Erfolg 2017 wieder ein „Beer-Pong“-Turnier gehören soll.

Was ersatzlos gestrichen wird, ist das Starkbierfest. „Das lief mäßig bis gar nicht“, so Will in seinem Bericht. Neu wird dagegen das Maibaumstüberl sein. Die Jugendgemeinschaft macht mit dem Volkstrachtenverein und den Burschen gemeinsame Sache und will das ganze Maifest mit diesem Angebot etwas aufbohren.

Zusammen mit der Marie-Pettenbeck-Schule soll eine Aktion „Geschichten aus Wartenberg“ anlaufen, die in einer Ausstellung und einer gemeinsamen Buchproduktion mündet. Aber auch in dem Raum im Bürgerhaus ist mächtig investiert worden: neuer Boden und neue Musikboxen. Diskutiert wurde über den Internet-Zugang. Ob allerdings eine Wlan-Verbindung in den Vereinsräumen sinnvoll ist, blieb umstritten. Will äußerte die Befürchtung, dass die jungen Gäste dann nur noch über ihren Smartphones hängen und erntete Zustimmung dafür. „Die sollen mehr miteinander reden“, sagte Will.

von Klaus Kuhn

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