Eine Mondlandschaft ist der Zentralspielplatz in Wartenberg derzeit. Im Frühjahr wird alles neu sein. Foto: kuhn

Neuer Spielplatz

Keine Pfützen mehr

Wartenberg - Am Wartenberger Zentralspielplatz wurde fleißig gebuddelt und gegraben - von Erwachsenen. Im Frühjahr dürfen wieder die Kinder ran. Neue Spielgeräte soll es dann auch geben.

Hochwasserschutz für Wartenberg: Der Markt hat im Bereich des Zentralspielplatzes direkt an der Strogen eine Menge Geld vergraben: Hier liegen jetzt mächtige Rohre, die Oberflächenwasser ableiten können.

Zugleich hat der Markt ein altes Übel beseitigt: Der Spielplatz selbst wirkte wie ein Damm, weil das Gelände hier höher als die Straße war. Das hat dazu geführt, dass oberhalb des Spielplatzes das Wasser stehen geblieben und dann über die Thenner Straße in die Dorfmitte geflossen ist. Jetzt wurde eine breite sanfte Rinne gestaltet, über die Oberflächenwasser direkt in die Strogen abfließen kann.

Die aktuelle Situation erinnert stark an die Schöpfungsgeschichte in der Bibel: „Die Erde aber war wüst und leer.“ Das soll sich im Frühjahr aber ändern. Bürgermeister Manfred Ranft sagte der Heimatzeitung auf Nachfrage, dass das neue zentrale Spielgerät schon im Bauhof liege und darauf warte, aufgebaut zu werden. „Jetzt im Winter macht das keinen Sinn. Da wächst ja auch kein Gras.“

Zur weiteren Planung sagte er: „Wir werden auch wieder zwei Sandkästen machen. Wir brauchen ja bei dem zentralen Spielgerät wieder einen als Fallschutz. Da eignet sich aber Riesel besser. Mit dem kann man aber keinen Kuchen backen.“ So werde für die kleinen Sandkuchenbäcker natürlich wieder ein Sandkasten errichtet.

So werden auch unterschiedliche Altersgruppen bei den jungen Nutzern angesprochen. Selbstverständlich dürften Schaukel und andere Geräte nicht fehlen, ergänzte der Gemeindechef und kündigte auch ein Einweihungsfest an. „Dazu werden wir den Kinderschutzbund mit ins Boot holen. Der ist ja hier immer stark engagiert.“ Einen genaueren Zeitplan konnte er, weil das alles stark witterungsabhängig ist, nicht nennen.

Klaus Kuhn

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