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N ur ungern verlässt Pfarrer Steffen Barth die evangelische Kirchengemeinde. 

Kirche in Wartenberg

Evangelischer Pfarrer Steffen Barth geht nach nur zweieinhalb Jahren

In der evangelischen Kirche in Wartenberg steht schon wieder ein Wechsel an: Pfarrer Steffen Barth muss die Gemeinde verlassen, und zwar ausschließlich aus persönlichen und familiären Gründen. Am Sonntag, 26. Juli, wird er in einem Freiluftgottesdienst um 15 Uhr in Moosburg verabschiedet.

Wartenberg – Pfarrerin Regine Weller sagte der Heimatzeitung, dass bei Gottesdiensten unter freiem Himmel bis zu 200 Menschen zusammenkommen dürfen. Das sei doch eine feine Sache. Sollte das Wetter schlecht sein, dürfe die Gemeinde in die Strogenhalle ausweichen. Das sei mit dem Markt Wartenberg besprochen, und dafür sei sie dankbar. Das gelte übrigens auch für den Konfirmationsgottesdienst am Tag zuvor.

In einer Erklärung macht Barth deutlich, dass es Veränderungen in seiner Familie gegeben habe, die ihn zwängen, sich zum 1. September auf eine Pfarrstelle in Olching-Maisach zu bewerben, und diese Bewerbung sei von den dortigen Gremien auch angenommen worden. Der Geistliche schreibt: „Natürlich bin ich – gemeinsam mit meiner Frau und meinen Töchtern – traurig, dass wir entgegen unserer früheren Vorstellungen nicht länger in Wartenberg und in der Kirchengemeinde Moosburg bleiben werden, und es tut mir Leid um all die gewachsenen Beziehungen, um all die guten Beziehungen und um all die Hoffnungen und Erwartungen, die nun nicht erfüllt werden.“

Tatsächlich hatte er, als er vor zweieinhalb Jahren nach Wartenberg gekommen war, auf Kontinuität setzen und einiges aufbauen wollen. So brachte er die Idee einer Jugendfreizeit mit, die dermaßen gut angenommen worden sei, dass er beim ersten Mal gleich mit zwei Gruppen habe fahren können. Barth hat einige Akzente gesetzt.

„Besonders schade ist, dass in den vergangenen Monaten so viel Schönes und Wertvolles nicht stattfinden konnte und ich bei dem, was geplant ist, verschoben wurde oder hoffentlich bald anfangen oder stattfinden wird, nicht mehr dabei sein werde. Einerseits freue ich mich auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen und auf den neuen Anfang, andererseits bin ich traurig über alles, was mir am Herzen liegt und über den Abschied von vielen lieben und engagierten Menschen.“

Zu den Akzenten, die er gesetzt hat, gehörte auch soziales Engagement. Dazu passt der Aufruf, den die Kirchengemeinde veröffentlicht hat: „Anstelle von Geschenken anlässlich seiner Verabschiedung bittet Pfarrer Barth um Spenden zugunsten sozialer Unterstützung Bedürftiger in unserer Kirchengemeinde. Eine Spendenbox ist aufgestellt.“

Weller nahm auf Nachfrage der Heimatzeitung auch dazu Stellung, wie es jetzt weitergehen soll: Ein halbes Jahr Vakanz sei von der Landeskirche vorgesehen. Enorm dankbar zeigte die Gemeindeleiterin sich darüber, dass Dekan Christian Weigl sich bereits eingeschaltet habe und das Verfahren der Neubesetzung der Stelle nach Kräften beschleunige.

In der Vakanzzeit werden vor allem die Wartenberger ein bekanntes Gesicht öfter sehen: Martina Oefele habe bereits ihre Bereitschaft signalisiert, öfter auf der Kanzel zu stehen. Dafür sei sie dankbar. 

 KLAUS KUHN

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