Garten der Klinik Wartenberg
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Hat das Corona-Virus wieder unter Kontrolle: die Klinik Wartenberg. Archivbild.

498 Getestete, keine neue Infektion – Chefarzt: Hygienekonzept und Disziplin der Mitarbeiter entscheidend

Klinik Wartenberg: Britische Corona-Mutante unter Kontrolle

  • Gabi Zierz
    vonGabi Zierz
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Bei der bisher letzten Reihentestung in der Klinik Wartenberg wurde keine neue Infektion bekannt. Die britische Mutante des Coronavirus ist unter Kontrolle, meldet Sprecherin Irene Hilf.

Wartenberg – In der Klinik Wartenberg ist die britische Mutation des Coronavirus unter Kontrolle. Das meldet Klinik-Sprecherin Irene Hilf und verweist auf die Ergebnisse der Reihentestung.

Nachdem Anfang Februar im Rahmen der internen Teststrategie bei einem Mitarbeiter erstmals eine Infektion mit der britischen Virusmutante festgestellt worden war, haben – zusätzlich zu den regelmäßigen internen Tests unter Mitarbeitern und Patienten – in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt insgesamt vier Reihentestungen stattgefunden. Bei der bislang letzten Reihentestung am vergangenen Dienstag seien unter den 498 Getesteten keine neuen Infektionen aufgespürt worden, so Hilf: „Weder unter den Mitarbeitern noch unter den Patienten gab es einen neuen positiven Fall.“ Der erfreuliche Trend, der sich schon angedeutet hatte, habe sich also fortgesetzt. „Wir freuen uns natürlich sehr über dieses Resultat, das einen wichtigen Schritt in Richtung weiterer vorsichtiger Normalisierung bedeutet“, erklärt der Pandemiebeauftragte der Klinik Wartenberg, Chefarzt Dr. Klaus Friedrich Becher.

„In Anbetracht der Tatsache, dass die britische Virusvariante als wesentlich infektiöser gilt und mittlerweile bereits für etwa die Hälfte aller Infektionen in Deutschland verantwortlich gemacht wird, sind wir froh und dankbar, dass wir die Ausbreitung bei uns im Haus wieder unter Kontrolle bringen konnten“, sagte Becher weiter. Ganz entscheidend dafür seien das Hygienekonzept der Klinik und die Disziplin der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, lobt er.

Für die Zukunft rechnet der Pandemiebeauftragte damit, dass immer wieder vereinzelte Infektionen festgestellt werden – alles andere sei illusorisch. „Das Virus ist nun mal da und wird auch nicht plötzlich wieder verschwinden. Bei wieder leicht steigenden Infektionszahlen gehe ich bereits jetzt wieder von einer neuen, der dritten Welle aus, in die wir hineinsteuern“, sagt Becher.

Wichtig sei es daher weiterhin, Infektionen möglichst schnell aufzuspüren und zügig die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, damit sich das Virus nicht ausbreite. „Unser Test- und Hygienekonzept hat sich insofern als verlässlich und erfolgreich erwiesen, und wir werden es auch weiterhin konsequent umsetzen“, betont Becher.

In Absprache mit dem Gesundheitsamt wurde für Sonntag eine weitere Reihentestung der Patienten angesetzt. Bei den Mitarbeitern greift wieder die hausinterne Teststrategie. (zie)

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