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Blumen für den neuen Rektor: Schulamtsleiterin Marion Bauer gratulierte gestern Michael Braun.

Marie-Pettenbeck-Schule

Neuer Rektor Michael Braun: „Es ist ein Heimkommen“

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Wartenberg – Michael Braun ist der neue Chef der Marie-Pettenbeck-Schule Wartenberg.  Er hat  dort schon nach dem Studium als Lehrer gearbeitet und stammt sogar aus der Marktgemeinde.

Der neue Rektor der Marie-Pettenbeck-Schule ist ein alter Bekannter. Michael Braun übernimmt den Posten. Der 42-Jährige ist in Wartenberg aufgewachsen und war direkt nach seinem Studium von 2002 bis 2009 Lehrer an der Volksschule in seiner Heimatgemeinde. Auch danach wechselte er nicht den Ort und wurde Leiter der Privaten Heimvolksschule St. Josef. Von dort kommt er nun zurück an die „neue alte Schule“, wie er gestern bei seiner offiziellen Vorstellung als neuer Rektor im Schulamt Erding sagte: „Es ist ein Heimkommen.“

„Wir sind sehr froh, dass wir einen erfahrenen Schulleiter gewinnen konnten, der sich auch an der Schule auskennt“, erklärte Schulamtsdirektorin Marion Bauer.

Mit seiner Arbeit an der Marie-Pettenbeck hat Braun Anfang der Woche begonnen. Von den Kollegen kenne er noch manche von früher, berichtete er und sagte: „Es war eine sehr freundliche Aufnahme.“ Der bisherige Schulleiter Adolf Geier ist nach Taufkirchen gewechselt „Er hat mit seinem Team unheimlich viel auf die Beine gestellt“, erklärte sein Nachfolger. Das gelte es nun zu erhalten und auszubauen.

Die Marie-Pettenbeck-Schule hat über 500 Schüler, startet kommende Woche mit einem Gebundenen Ganztageszug in der dritten Klasse und hat dieses Angebot im Mittelschulbereich schon seit Jahren. Alleinstellungsmerkmal der Schule im Landkreis ist der 9+2-Zug, an dem Quali-Absolventen in zwei zusätzlichen Jahren die Mittlere Reife erlangen können.

Die drohende Platznot sei eine der kommenden Herausforderungen, erklärte Braun. Nach der Auslagerung der bisher dort untergebrachten Hortgruppen gebe es im nun beginnenden Schuljahr genug Raum für die Klassen, sagte er. Schon jetzt sei die Schule teilweise dreizügig, und es werde schließlich auch weiter gebaut in Wartenberg.

Der verheiratete Vater eines vierjährigen Sohns freut sich sehr, dass er weiter in Wartenberg arbeiten kann. „Man kennt jeden“, sagte er. Dieses „Prinzip der kurzen Wege“ werde für ihn weiterhin bereichernd sein. „Natürlich hat man aber als Familie diese Anonymität nicht“, meinte er im Vergleich zu Kollegen mit getrennten Arbeits- und Wohnorten. In seiner Freizeit stehe natürlich die Familie an erster Stelle. Ansonsten hofft Braun, der im Studium die Schwerpunkte Erd- und Sozialkunde, Deutsch sowie Sport gehabt hatte, auf etwas Zeit, um selbst zu trainieren. Der zweiminütige Radweg von zuhause in die Arbeit wird dafür kaum reichen.

An der Heimvolksschule des Josefsheims werde es keinen Nachfolger für Braun mehr, erklärte die Schulamtsdirektorin. Die Leitung habe kommissarisch der bisherige Vize Christoph Marschoun übernommen. „Im nächsten Schuljahr wird die Private Heimvolksschule aufgelöst“, berichtet Bauer.

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