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Ob die Fahrplanausweitung 2019 statt finden wird, ist noch unklar. Symbolbild.

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Buslinie 501: Wartenberg ist mit an Bord

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Der Streit um die Fahrplanerweiterung der Buslinie 501 scheint kein Ende zu nehmen. Nun geht es um eine Probezeit.

Wartenberg – Nächste Runde im Streit um die Fahrplanerweiterung der Buslinie 501: In seiner Sitzung am Mittwochabend hat der Wartenberger Marktrat einhellig für eine Probezeit von zwei Jahren gestimmt. Dasselbe hatte tags zuvor das Gremium in Langenpreising getan.

Die Buslinie führt von Erding über Fraunberg, Wartenberg und Langenpreising nach Moosburg. Bekanntlich haben sich die Stadt Erding und Fraunberg gegen eine Fahrplanausweitung – unter anderem geht es um die Verkürzung des zu bestimmten Zeiten noch vorherrschenden Zwei-Stunden-Takts – ausgesprochen.

Bürgermeister Manfred Ranft (FW) teilte den Markträten mit, dass er Erdings Oberbürgermeister Max Gotz inzwischen einen Brief geschickt habe, in dem er diesem seine Enttäuschung über die Enthaltung der Stadt mitgeteilt habe. Anfang Oktober will Ranft mit Gotz sprechen. Dann ist Letzterer nämlich aus seinem Urlaub zurück.

Ranft meinte zunächst: „Wir müssen schauen, dass wir das bis 2020 hinkriegen.“ Diese Aussage gefiel Michael Gruber (SPD) gar nicht. Er wolle das Jahr 2019 – für das die Fahrplanerweiterung angedacht war – „nicht liegen lassen“, nur weil Gotz bis zur Deadline Ende September keine Zeit habe. „Er darf uns ja auch noch im Oktober zusagen“, sagte Gruber. Bei der Fahrplanausweitung in Oberding zahle Erding auch mit.

„Ich bin überzeugt, dass wir das noch hinkriegen“, sagte Gruber, der auch einen Vorteil sah, wenn sich Fraunberg nicht beteiligt. „Dann sind wir und die Langenpreisinger schneller in Erding, wenn da der Bus nicht hält.“

Wie berichtet, hatte sich Gotz kürzlich im Verkehrsausschuss des Erdinger Stadtrats enttäuscht gezeigt von der Aussage im Marktrat, dass für die Wartenberger Moosburg wichtiger sei als Erding. Das habe ihm wehgetan, meinte der Oberbürgermeister. Im Gespräch mit Ranft wolle er die Diskussion nun „auf eine sachliche Ebene herunterholen“.

Was die MVV-Tarifreform angeht, erklärt sich der Marktrat solidarisch mit der Stadt Moosburg, auf deren Bürger deutliche Preiserhöhungen zukommen würden. Betroffen wären davon auch die Wartenberger, die über Moosburg mit dem Zug nach München fahren. Bekanntlich ist die Reform aber ohnehin erst mal vom Tisch.

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