Marktgemeinderat Wartenberg 

Zu eng für Kinderwagen und Rollator

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Wartenberg – Das Billmayer-Eck ist gefährlich für ältere Menschen, Behinderte und Eltern mit Kinderwagen. Der Marktrat debattiert über Maßnahmen.

SPD-Rat Michael Paulini stößt immer wieder Initiativen zur Barrierefreiheit in Wartenberg an – auch aus eigener Betroffenheit. Aufgrund seines Antrags diskutierte der Marktgemeinderat am Mittwoch über die stellenweise extrem schmalen Gehwege an der Ecke Marktplatz/Obere Hauptstraße.

Mit Erkenntnissen aus einer Fortbildung hatte Vize-Bürgermeister Peter Schickinger (FWG) die Situation untersucht und festgestellt: Vor allem an der Ecke des Billmayer-Hauses ist es für Nutzer von Rollatoren, Rollstühlen und Kinderwagen zu eng. Dort sei der Gehweg mit Randstein nur 69 Zentimeter breit. „Da ist es extrem gefährlich, dass man runterfällt“, bestätigte Paulini.

Sebastian Baumann (Neue Mitte) äußerte „erhebliche Bedenken, dass man an einer Engstelle die Straße noch enger macht“. Die anderen Wortmeldungen gingen in die andere Richtung. Sogar ein „Vorfahrt achten“ an dieser Stelle wurde mit Sympathien bedacht. „Da muss der Autofahrer halt etwas zurückstecken. Es ist höchste Zeit, das zu bereinigen“, erklärte Paul Neumeier (FWG) auch mit Blick aufs Seniorenzentrum im Ortskern. Der Marktrat sprach sich am Ende einstimmig für eine Verkehrsschau unter Hinzuziehung eines Ingenieurs aus. Mit Aussagen von Experten könne man eventuell etwas planen.

Statik in Ordnung

Bürgermeister Manfred Ranft (FWG) gab bekannt, dass am Boden des Reiter-Saals keine grundlegenden statischen Probleme wegen seiner Bauweise vorliegen. Allerdings würden die Stahlträger Korrosionsspuren zeigen. Genaueres dazu müsse ein Gutachten ergeben.

Die Untersuchung Anfang der Woche wurde wegen der geplanten Sanierung durchgeführt. Das Landratsamt hat dies nun aber auch zum Anlass genommen, sich Genehmigungen für Veranstaltungen vorzubehalten. „Ich muss irgendwann Plakate drucken“, drängte Narrhalla-Mitglied Michael Gruber. Ranft gab sich zuversichtlich: „Es schaut so aus, als könnten wir den Saal nutzen.“

Timo Aichele

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