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Im Fokus der Investitionsplanungen ist nicht zuletzt die Marie-Pettenbeck-Schule.

Marktrat

Prioritätenliste für Wartenberg: 15 Millionen Euro für Schulhausbau

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Die Kinderbetreuung macht den dicksten Brocken aus, den der Markt Wartenberg in den kommenden Jahren finanziell zu stemmen haben wird. Das wurde am Mittwoch im Marktrat deutlich. Zur Diskussion stand die Prioritätenliste für die Investionen im kommenden Haushaltsjahr, aber auch für die Jahre 2021 bis 2023.

Wartenberg – Die Debatte fiel wesentlich kürzer aus als man das in der Vergangenheit schon erlebt hatte.

Neubau oder Erweiterung der Marie-Pettenbeck-Schule? Bekanntlich ist noch vieles unklar. Deswegen stehen im kommenden Haushaltsjahr auch erst mal nur 200 000 Euro in der Investitionsplanung, 800 000 Euro sind es für 2021, dann jeweils aber sieben Millionen Euro für die folgenden beiden Jahre. Insgesamt macht das 15 Millionen Euro unter dem Punkt „Neubau Hort, Schule oder Ähnliches“.

Michael Paulini (SPD) hatte aus der Liste 30 Millionen Euro an Investitionen herausgelesen. „Ich weiß nicht, wie wir da mit den Einnahmen hinkommen wollen“, zweifelte er. „Das sind alles Luftschlösser, das wird nichts werden.“

Für das integrale Hochwasserschutzkonzept Pesenlern sind für die Jahre 2021 und 2022 jeweils 350 000 Euro veranschlagt. 3. Bürgermeister Christian Pröbst (CSU) meinte, dass es sogar noch länger dauern könnte, wegen Grundstücksverhandlungen und Planfeststellungsverfahren.

Auch über eine „Reaktivierung“ und entsprechende Aufwertung der derzeit für den Verkehr gesperrten Klingstraße zur Entlastung der Strogenstraße wurde diskutiert. Josef Sedlmaier (CSU) sah darin „eine mögliche Bypass-Lösung“. Wie Eduard Ertl deutlich machte, müsste das Ganze aber in Einklang mit Radwegenetz und Hochwasserschutz erfolgen. Derzeit sind für die Klingstraße noch keine Mittel eingestellt.

„Wir brauchen einen eigenen Sitzungssaal“, gab Pröbst als Ziel für die Rathaus-Zukunft aus. Ein weiteres Problem seien die Parkplätze. „Ich kriege selber keinen.“ Letztlich stimmte nur Michael Gruber gegen die Prioritätenliste.  

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