Über den gemeinsamen Vorplatz (blau) kommen Besucher sowohl ins Trachtenheim als auch in die Mehrzweckhalle (gelb). Der Eingang liegt damit sogar außerhalb des Sportgeländes. Ein Verbindungsbau bietet Platz für ein Foyer und eventuell sogar gemeinsame Toiletten. In der Mitte oben ist das TSV-Heim zu sehen. grafik: Markt wartenberg

Gemeinsames Konzept

Mehrzweckhalle und Trachtenheim rücken zusammen

Wartenberg - Aus Stückwerk wird ein Gesamtkonzept. Die Wartenberger Kommunalpolitik und Vereinsvertreter haben sich auf eine Planung für das Trachtenheim und die neue Mehrzweckhalle am Sportzentrum geeinigt, die vieles unter einen Hut bringt.

Sogar einen gemeinsamen Vorplatz hat Architekt Franz Pezold für die benachbarten Gebäude vorgesehen. In einem Verbindungsbau könnten gemeinsame Toiletten untergebracht werden. „Synergieeffekte“, wie sie einzelne Markträte gefordert hatten.

Für das Trachtenheim mit Maßen von 35 auf 12 Meter auf dem südwestlichen Parkplatz des Sportgeländes hatte der Marktrat bereits den Bebauungsplan auf den Weg gebracht. Im Rahmen der Behandlung der Stellungnahmen zu dem Plan legte Pezold am Mittwoch nun ein erweitertes Konzept vor.

Darin ist die 45 auf 39 Meter große Mehrzweckhalle direkt neben dem Trachtlerheim situiert. Ein Tennisplatz muss dafür weichen. Pezolds erster Vorschlag - eine Halle weiter nördlich hinter dem TSV-Heim - hatte im November noch Entrüstung hervorgerufen. Die Markträte kritisierten damals, dass Partybesucher weite Wege hätten und nachts auf dem Gelände randalieren könnten. Außerdem forderten sie die Einbeziehung der Vereine im Hallenausschuss.

Der Ausschuss hat mittlerweile getagt. Das Ergebnis sei ein „einvernehmlicher Vorschlag, berichtete Bürgermeister Manfred Ranft. Ein weiterer Vorteil der Positionierung im Südwesten des Sportzentrums ist die größtmögliche Entfernung zur Wohnbebauung im Hauptort.

Der Marktrat verabschiedete den Bebauungsplan einstimmig. Er liegt nun für einen Monat öffentlich aus.

Timo Aichele

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