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Im eigenen kleinen Fitness-Studio trainieren die Wartenberger Feuerwehrler ihre Muskeln.  

Monatliches Training

Feuerwehrhaus mit Fitness-Studio

Wartenberg – Feuerwehrleute müssen fit sein. Das war ein Thema beim Kreisfeuerwehrtag in Oberding, wo unter anderem ein besonderer Fitness-Test vorgestellt wurde.

Die Feuerwehr Wartenberg hat ihre Konsequenzen gezogen und mit Vereinsmitteln einen eigenen Fitnessraum im Gerätehaus eingerichtet. Das war noch ein großes Anliegen des früheren Kommandanten Eugen Kroneberger, dem es sogar gelungen ist, mit Nigel Alsing einen hauptberuflichen Trainer zu gewinnen.

Kroneberger berichtet, dass Alsing die Geräte nach den Bedürfnissen der Feuerwehr ausgesucht habe. „Die Bewegungsabläufe und die im Dienst geforderten Muskeln werden hier trainiert“, so der Ex-Kommandant. Für alle habe Alsing einen individuellen Trainingsplan erstellt, berichtet Kroneberger weiter und hebt die Freiwilligkeit bei der Teilnahme hervor: „Wer das machen will, der bekommt das auch.“ 10 bis 15 Feuerwehr-Angehörige würden monatlich trainieren, um sich hier für den Dienst fitzu halten. Es ist schließlich ein Thema, mit schwerem Atemschutz noch eine größere Strecke zurückzulegen. Auf dem Laufband kann das trainiert werden. Aber auch andere körperliche Fertigkeiten kann man hier verbessern.

Die Zahl der Feuerwehren, die solche Möglichkeiten ihr Eigen nennen, sei kreisweit nicht sehr hoch, meint Kroneberger. „Die Erdinger haben so etwas, aber sonst?“ So ganz allein sind allerdings die Wartenberger nicht. Andere Feuerwehren haben beispielsweise Kooperationen mit vorhandenen Fitnessstudios, um zu solchen Möglichkeiten für ihre Mitglieder zu kommen. 

Klaus Kuhn

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